Flipboard startet Surf: Alles, was du liebst – in einem News-Feed vereint
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Flipboard hat mit der Einführung der App Surf eine neue Lösung für Nutzer geschaffen, die Schwierigkeiten haben, mehrere soziale Medien und diverse Interessensbereiche im Blick zu behalten. Die Anwendung wurde am Donnerstag offiziell gestartet und erinnert an die frühere Nutzung von RSS-Feeds, um kontinuierlich über persönliche Interessensgebiete informiert zu bleiben. Surf ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Erkundung des Webs sowohl mobil als auch am Desktop.
Auf der Plattform werden Inhalte aus sozialen Netzwerken, Videos, Podcasts und Diskussionsbeiträgen in einem einheitlichen Feed-Format zusammengeführt. Nutzer, die sich beispielsweise für politische Themen interessieren, können auf der entsprechenden Surf-Seite von Rolling Stone Politics relevante Beiträge von Bluesky, geteilte Inhalte von Wired und eigene Surf-Beiträge abrufen.
Funktionsweise von Surf
Um Surf zu verwenden, besuchen Interessierte die Website Surf.social und erstellen ein Konto. Dort können Feeds aus unterschiedlichen Communities durchsucht, eigene Feeds erstellt und Kontakte zu Menschen mit ähnlichen Interessen geknüpft werden. Die Plattform ermöglicht die Integration von Inhalten aus sozialen Netzwerken wie Bluesky, Threads, YouTube und Mastodon. Zusätzlich lassen sich Quellen aus Podcasts, Blogs und Newslettern einbinden.
Surf verfügt über eine Suchfunktion im Beta-Modus. Gibt ein Nutzer beispielsweise „Pilates“ ein, generiert die App automatisch einen Feed mit passenden Beiträgen und Artikeln. Dabei werden die Personen hervorgehoben, die zu diesen Feeds beigetragen haben, sodass deren weitere Inhalte direkt zugänglich sind. Auch aktuelle Trendthemen wie „Survivor 50“ oder „Nintendo“ können über die Plattform verfolgt werden.
Nutzer haben die Möglichkeit, gezielt nach Feeds zu suchen, die ihren Hobbys oder beruflichen Interessen entsprechen, etwa in Bereichen wie Kochen oder Technik.
Vernetzung von Communities
Mike McCue, CEO von Flipboard und Surf, erläuterte, dass soziale Plattformen Podcaster, Creator und Medien dabei unterstützen, Communities rund um ihre Inhalte aufzubauen und die Nutzererfahrung inklusive des Algorithmus zu steuern. Laut McCue können Creator vorhandene Gespräche und Communities effizient zusammenführen, anstatt neue Gruppen von Grund auf zu starten. Inhalteanbieter können so Diskussionen rund um Podcasts, Videos und Newsletter gezielt bündeln.
Ein wesentlicher Unterschied zu anderen sozialen Netzwerken besteht darin, dass jede Surf-Seite von einem Feed gesteuert wird, den der Creator kontrolliert. Dadurch werden irrelevante Inhalte ausgeblendet, was besonders in Zeiten von Plattformen wie Facebook nützlich ist, die Feeds häufig mit Beiträgen und Gruppen füllen, die der Nutzer nicht angefragt hat.
Verfügbarkeit und zukünftige Funktionen
Die Surf-App ist aktuell als Beta-Version im Google Play Store verfügbar und soll bis Ende April auch im Apple App Store erscheinen. Laut einem Vertreter von Surf wird die Beta-Phase voraussichtlich sechs bis neun Monate andauern. Nutzer können zudem über den Webbrowser auf Surf zugreifen. Für die Erstellung eines Surf-Profils sind keine separaten Social-Media-Apps erforderlich, jedoch stammen viele geteilte Inhalte von bestehenden Social-Media-Konten.
Surf soll keine direkte Alternative zu Plattformen wie Instagram oder Facebook darstellen, sondern als Ergänzung dienen, um gezielt Inhalte zu entdecken und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Flipboard kündigte weitere Updates an, darunter Anpassungen von Headern, Farben und Feed-Verwaltung. Bis zum Sommer sollen zusätzliche Funktionen verfügbar sein, darunter professionelle Werkzeuge für Medien, die Mitgliedsvorteile anbieten möchten.
Author:
Dashia Milden
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