Unerwünschte Betrugsanrufe explodieren – Eine überraschende Methode stoppt sie endgültig
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Telefonanrufe galten früher oft als willkommen oder zumindest neugierig machend. In den letzten Jahren hat sich dies jedoch drastisch geändert: Das Klingeln oder die Vibration eines Telefons erzeugt zunehmend Stress. Unaufgeforderte Anrufe und Nachrichten nehmen stark zu, und trotz technischer Schutzmaßnahmen von Telefonherstellern und Netzbetreibern erreichen viele Betrugsanrufe weiterhin die Verbraucher.
Im Jahr 2026 müssen Nutzer jedoch nicht länger passive Opfer solcher Anrufe sein. Experten raten, verdächtige Anrufe nicht zu beantworten, da eine Reaktion die Telefonnummer als aktiv bestätigt und diese für Betrüger interessant macht. Stattdessen sollten gezielte Strategien eingesetzt werden, um den Eingang solcher Anrufe dauerhaft zu verhindern.
Die Häufigkeit von Betrugsanrufen ist hoch. Laut dem Bericht „State of the Call 2026“ des Voice-Sicherheitsunternehmens Hiya erhielten US-Verbraucher im Durchschnitt zehn Spam-Anrufe pro Woche. Die finanziellen Folgen sind erheblich: 2025 verloren etwa ein von zwölf Befragten Geld durch Telefonbetrug, durchschnittlich 682 US-Dollar pro Person. Die Gefahren beschränken sich jedoch nicht nur auf Geldverluste. Künstliche Intelligenz wird genutzt, um einflussreiche Personen zu imitieren und das Verhalten der Angerufenen zu beeinflussen. Während der US-Wahlen 2024 untersagte die Federal Communications Commission (FCC) KI-gesteuerte Robocalls, nachdem ein texanisches Unternehmen einen Anruf erstellte, der Präsident Joe Biden imitierte, um Wähler zu beeinflussen. Eine Geldstrafe von sechs Millionen US-Dollar wurde vorgeschlagen.
Zur Bekämpfung von Betrugsanrufen führte die FCC 2021 die Technologie Stir/Shaken ein, die von allen großen US-Telefonanbietern übernommen werden muss. Diese Technik überprüft die Herkunft von Anrufen, um eine korrekte Anzeige der Rufnummer zu gewährleisten. Darüber hinaus verabschiedete der Kongress Gesetze, die Netzbetreiber verpflichten, Anti-Robocall-Maßnahmen zu dokumentieren. Im Dezember 2023 wurden weitere Vorschriften erlassen, um unerwünschte Anrufe und Nachrichten einzudämmen.
Die Wirkung dieser Maßnahmen ist jedoch begrenzt. Margot Saunders, Senior Counsel beim National Consumer Law Center, erklärt, dass Stir/Shaken die Anzahl unerwünschter Anrufe nicht verringert, da Anbieter Telefonnummern an Telemarketer und Betrüger weitervermieten können. So halten die Anrufer die Vorschriften formal ein, ohne ihre wahre Identität preiszugeben. Die Zahl unerwünschter Anrufe bleibt seit Jahren nahezu konstant. Erst ab 2025 wird erwartet, dass die Änderungen der FCC Wirkung zeigen, und nur die Androhung kostspieliger Klagen könnte die Anrufzahlen tatsächlich reduzieren.
Verbraucher können dennoch Maßnahmen ergreifen, um Spam-Anrufe zu reduzieren. Dazu gehört die Nutzung von Drittanbieter-Apps oder integrierten Spam-Blockern der Geräte. iOS 26 bietet beispielsweise Anrufscreening, während Android-Geräte ähnliche Funktionen wie Spam-Anruffilter oder Anrufscreening bereitstellen. Live-Voicemail in iOS 17 ermöglicht es, Nachrichten in Echtzeit abzuhören und zu transkribieren, ohne den Anruf direkt anzunehmen. Google nutzt auf Android-Geräten KI-Tools von Gemini, um Anrufe zu prüfen und Betrug zu erkennen, in Zusammenarbeit mit Meta und Amazon zur Bekämpfung von Online-Betrug.
Die effektivste Methode bleibt jedoch einfach: Verdächtige Anrufe nicht beantworten. Jede Reaktion signalisiert dem Betrüger, dass die Nummer aktiv ist, was zu weiteren Spam-Anrufen führen kann. Anrufe sollten direkt an die Mailbox geleitet werden. Sowohl iPhone als auch Android bieten die Möglichkeit, über den Sleep/Wake-Knopf das Klingeln zu stoppen, während der Anrufer weiter hört, bis die Mailbox aktiviert ist. So können wichtige Nachrichten weiterhin empfangen werden. Funktionen wie „Stille unbekannter Anrufer“ auf iPhones oder vergleichbare Einstellungen auf Android-Geräten leiten unbekannte Nummern automatisch zur Mailbox weiter.
Zusammenfassend zeigt sich, dass der wirksamste Schutz vor unerwünschten Betrugsanrufen darin besteht, das Telefon nicht abzunehmen. Diese Vorgehensweise reduziert die Chancen der Betrüger, erfolgreich zu sein, und verhindert, dass die eigene Telefonnummer auf weiteren Listen erscheint. Gesetzliche Vorschriften und technische Hilfsmittel helfen nur begrenzt; entscheidend ist, den Anrufern keine Bestätigung zu geben, dass jemand erreichbar ist.
Author:
Jeff Carlson
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