Dieses KI-Werkzeug erledigt deine Hausaufgaben – ohne dass du einen Finger rühren musst
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Ein Startup namens Companion hat ein neues KI-System namens Einstein entwickelt, das die Automatisierung im Bildungsbereich grundlegend verändert. Im Gegensatz zu herkömmlichen KI-Anwendungen beschränkt sich Einstein nicht nur auf das Beantworten einzelner Aufgaben. Die Software meldet sich direkt in den Canvas-Konten von Schülern an und übernimmt die Kursarbeit vollständig im Auftrag des Nutzers.
Die Funktionsweise von Einstein basiert auf einem eigenen virtuellen Computer. Dieser kann einen Browser starten, Kursseiten aufrufen, Vorlesungsvideos ansehen, PDFs und Essays lesen, schriftliche Arbeiten erstellen, Quizfragen beantworten und Beiträge in Diskussionsforen posten. Sobald das System mit einem Schülerkonto verbunden ist, überwacht es Fristen und reicht Aufgaben automatisch ein, ohne dass der Schüler aktiv eingreifen muss.
Im Unterschied zu Chatbots, die nur auf direkte Eingaben reagieren, agiert Einstein wie ein digitaler Ersatz für einen menschlichen Schüler. Nach der ersten Einrichtung arbeitet die KI im Hintergrund und erfordert nur minimale Eingaben. Der Geschäftsführer von Companion, Advait Paliwal, erklärt: „Schüler nutzen KI bereits. Wir bieten ihnen lediglich eine fortschrittlichere Version davon.“
Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten
Einstein verbindet sich mit Canvas, einem weit verbreiteten Lernmanagementsystem an Schulen und Hochschulen. Dort analysiert die KI die Kursmaterialien, identifiziert die zu erledigenden Aufgaben und erstellt die erforderlichen Arbeiten. Vorlesungsaufzeichnungen können ausgewertet, Texte zusammengefasst und Essays mit Quellenangaben erstellt werden. Auch Beiträge für Diskussionsforen werden kontextbezogen verfasst. Gleichzeitig verfolgt das System neue Ankündigungen und Abgabetermine.
Das bedeutet, dass ein Schüler theoretisch einen Online-Kurs absolvieren kann, während Einstein die Mehrheit oder sogar die gesamte Arbeit eigenständig erledigt. Die Technologie basiert auf Fortschritten in generativer KI, Browser-Automatisierung und autonomen Agenten, die komplexe Handlungen für den menschlichen Nutzer ausführen. Während Schüler bisher KI hauptsächlich zur Ideenfindung oder Grammatikprüfung genutzt haben, übernimmt Einstein die vollständige Bearbeitung der Aufgaben.
Paliwal betont: „Unsere KI-Begleiter sind keine einfachen Chatbots. Jeder verfügt über einen eigenen virtuellen Computer mit persistentem Dateisystem und Internetzugang, sodass Aufgaben tatsächlich im Namen des Nutzers erledigt werden können. Im Vergleich dazu wirkt ChatGPT wie ein Spielzeug.“
Auswirkungen auf akademische Integrität
Die Einführung von Einstein erfolgt in einer Zeit, in der Bildungseinrichtungen noch an der Anpassung an den weit verbreiteten Einsatz von KI arbeiten. Lehrende diskutieren intensiv, wie man legitime Unterstützung von akademischem Betrug unterscheiden kann. Die meisten Richtlinien beziehen sich darauf, ob Schüler KI nutzen, um Texte zu entwerfen oder zu überarbeiten, oder ob die Arbeit vollständig von der KI erstellt wird. Einstein erschwert diese Unterscheidung, da die KI Aufgaben eigenständig erledigt und sich als Schüler einloggt. Dadurch verschiebt sich die Debatte von Unterstützung zu Substitution.
Nicht alle Experten im Bildungsbereich sehen darin ein Problem. Nicholas DiMaggio, Doktorand an der University of Chicago Booth School of Business und Lehrassistent eines Kurses in Konsumentenverhalten, erklärt: „Die Canvas-Methode bietet bereits Potenzial für Täuschung. Diese Veränderung könnte letztlich positiv sein, da sie Lehrkräfte zwingt, Kurse so zu gestalten, dass sie nicht von virtuellen Aufgaben abhängig sind.“
DiMaggio weist darauf hin, dass Bildungseinrichtungen stärker auf Präsenzunterricht, mündliche Prüfungen oder projektbasiertes Lernen setzen könnten. Schulen müssen entscheiden, ob sie solche Werkzeuge vollständig verbieten, unter strikten Regeln integrieren oder die Lernbewertung im Zeitalter der KI grundsätzlich überdenken.
Author:
Macy Meyer
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