„Internxt: Verschlüsselte Cloud-Speicherung für die Ära nach dem Quantencomputer – Meine Erfahrungen“
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Als Vollzeit-Creator und Freelancer verwalte ich täglich Videoinhalte, betreue Partnerschaften mit Marken und bearbeite sensible Kundendaten. Auch bei verschlüsselten Dateien besteht das Risiko, dass sie von Angreifern abgefangen oder gestohlen werden, um sie später zu entschlüsseln. Hier bietet ein Cloud-Speicheranbieter wie Internxt, der Zero-Knowledge- und Post-Quanten-Verschlüsselung nutzt, entscheidenden Schutz.
Internxt setzt auf Zero-Knowledge-Verschlüsselung, wodurch das Unternehmen selbst keinen Zugriff auf die gespeicherten Daten hat. Zudem ist Internxt der erste Cloud-Dienst, der Post-Quanten-Verschlüsselung einsetzt, um Daten gegen zukünftige Angriffe durch Quantencomputer abzusichern. Die Plattform bietet eine umfassende Datenschutz-Suite: verschlüsselten Cloud-Speicher, VPN, Antivirus, E-Mail-Reinigung, Videokonferenzen und weitere Funktionen. Internxt ist auf Mac, Windows, Linux, Web, iOS und Android verfügbar und bietet saubere, leicht verständliche Apps. Die Software ist Open Source, wurde von Securitum geprüft und erfüllt die Anforderungen der DSGVO. Darüber hinaus erfüllt Internxt ISO 27001, HIPAA, ENS, SOC 2 und weitere Sicherheitsstandards. Ein weiteres Feature ist Internxt AI, eine private Alternative zu bekannten KI-Chatdiensten.
Vor der Nutzung von Internxt habe ich Dienste wie Dropbox, Google Drive und iCloud verwendet. Diese speichern Daten zwar verschlüsselt, bieten jedoch keine standardmäßige Zero-Knowledge-Verschlüsselung, sodass die Anbieter theoretisch Zugriff auf die Dateien haben. Um diese Risiken zu vermeiden, habe ich Internxt getestet und eigene Erfahrungen hinsichtlich Sicherheit und Bedienbarkeit gesammelt.
Funktionsweise verschlüsselter Cloud-Speicherung
Traditionelle Cloud-Dienste verschlüsseln Dateien beim Hochladen und auf den Servern, behalten jedoch die Schlüssel, wodurch theoretisch ein Zugriff auf die Daten möglich ist. Bei Zero-Knowledge-Verschlüsselung werden Dateien bereits auf dem Gerät verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden. Internxt kann die Daten somit niemals im Klartext sehen. Selbst bei einem Angriff auf die Server sind die Daten ohne den privaten Schlüssel des Nutzers für Angreifer wertlos.
Quantencomputer und Datensicherheit
Quantencomputer unterscheiden sich grundlegend von klassischen Rechnern, da sie Qubits verwenden, die mehrere Zustände gleichzeitig darstellen. Dadurch können bestimmte mathematische Probleme deutlich schneller gelöst werden. Die derzeitige Verschlüsselung basiert auf Problemen, die für heutige Computer praktisch unlösbar sind. Quantencomputer könnten diese Verschlüsselung jedoch in wenigen Stunden knacken, anstatt in Jahrhunderten.
Das „Harvest now, decrypt later“-Problem
Angreifer sammeln bereits verschlüsselte Daten, um sie später mit leistungsfähigen Quantencomputern zu entschlüsseln. Laut Berichten gilt dies als unmittelbare Bedrohung, besonders für langfristig gespeicherte Daten wie persönliche Dokumente, medizinische Unterlagen oder Geschäftskontrakte. Internxt nutzt den Kyber-512-Algorithmus, der von NIST anerkannt ist und Post-Quanten-Verschlüsselung ermöglicht. Dadurch sind die Daten sowohl gegen aktuelle als auch gegen zukünftige Angriffe geschützt.
Meine Erfahrung mit Internxt
Die Benutzeroberfläche von Internxt wirkt vertraut und intuitiv, insbesondere für Nutzer von Google Drive oder Dropbox. Der Webclient bietet klare Menüs für Drive, Backups, Freigegebenes, Kürzlich, Papierkorb und Desktop. Ich begann mit einer Datei für Backup-Codes meines Passwortmanagers und lud anschließend MP4-Videos hoch. Der Upload war über den Browser schnell und problemlos.
Die Desktop-App für macOS ermöglicht die automatische Synchronisierung und Sicherung von Ordnern, ähnlich wie bei Dropbox oder Google Drive. Aufgrund der Zero-Knowledge-Verschlüsselung kann die Übertragung etwas langsamer sein, da die Post-Quanten-Verschlüsselung lokal erfolgt. Für die Sicherung wichtiger Dateien ist dies jedoch unproblematisch.
Umfangreicher Datenschutz
Internxt-Abonnenten erhalten neben verschlüsseltem Cloud-Speicher auch VPN, Antivirus-Schutz, Geräte-Reiniger, verschlüsselte Videotelefonie und weitere Sicherheitsfunktionen. Die Preise beginnen bei rund 1,65 USD pro Monat für 1 TB bei jährlicher Abrechnung. Es gibt zudem Lifetime-Pläne für eine einmalige Zahlung. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist dies preislich attraktiv, insbesondere in Kombination mit den zusätzlichen Datenschutzfunktionen. Die Software ist Open Source, und eine unabhängige Prüfung durch Securitum bestätigte, dass keine kritischen Sicherheitslücken vorliegen.
Empfehlung
Für Unternehmen und Privatpersonen, die ihre Daten zukunftssicher schützen möchten, ist Internxt eine ernstzunehmende Option. Angesichts der Bedrohungen durch KI-Agenten und Quantencomputer ist verschlüsselter Cloud-Speicher nicht länger optional, sondern notwendig.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Zero-Knowledge-Verschlüsselung? Dateien werden auf dem Gerät verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden. Der Anbieter hält keine Schlüssel und kann die Daten nicht einsehen, selbst bei Serverangriffen oder behördlicher Anordnung.
Was ist Post-Quanten-Verschlüsselung? Sie verwendet Algorithmen, die gegen Angriffe von Quantencomputern resistent sind. Klassische Verschlüsselungen wie RSA werden in Zukunft angreifbar.
Ist Internxt schwer einzurichten? Nein, die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und intuitiv. Desktop-Apps existieren für Mac, Windows und Linux, mobile Apps für iOS und Android.
Wie viel kostet Internxt? Die Preise beginnen bei rund 1,65 USD pro Monat (bei jährlicher Abrechnung) für 1 TB. Es gibt auch Lifetime-Pläne und eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.
Author:
Fei Wu for Internxt
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