Mehr KI in Google-Suche: Ein neuer Chatbot-ähnlicher Ansatz steht bevor

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  • Last update: 27.01.2026
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Google plant, die Nutzung seiner Suchmaschine mit einer neuen KI-Technologie zu erweitern, die von Gemini 3 untersttzt wird. Diese soll ein Chatbot-hnliches Erlebnis bieten, bei dem Folgefragen direkt beantwortet werden. Nutzer knnen damit eine personalisierte Sucherfahrung genieen, bei der die KI einen Groteil der Suchanfragen bernimmt und przisere Ergebnisse liefert.
Mehr KI in Google-Suche: Ein neuer Chatbot-ähnlicher Ansatz steht bevor

Google richtet seine bekannte Suchmaschine neu aus und orientiert sich dabei strker an der Nutzung von Gemini. Das Unternehmen hat angekndigt, die sogenannten KI-bersichten innerhalb der Suche deutlich auszubauen. Diese werden knftig durch Gemini3 untersttzt und um ein integriertes KI-Chatfenster ergnzt, das fr weiterfhrende Rckfragen vorgesehen ist. Eine klar erkennbare Option zur vollstndigen Deaktivierung dieser KI-bersichten wird es in der Google-Suche nicht geben. Zwar ist die Nutzung des zustzlichen Eingabefeldes fr Folgefragen freiwillig, wer dieses jedoch verwendet, wird automatisch in den KI-Modus von Google weitergeleitet.

Der KI-Modus stellt eine Sucherfahrung dar, bei der groe Teile der Recherche von einer knstlichen Intelligenz bernommen werden. Nutzer formulieren ihre Anfragen, whrend das System die Auswertung, Zusammenfassung und Strukturierung der Ergebnisse durchfhrt. Google testet diesen Ansatz bereits seit lngerer Zeit. Bereits im Dezember hatte RobbyStein, Vizeprsident von GoogleSearch, auf eine frhe Version dieser Funktion hingewiesen. Nun beginnt der weltweite Rollout auf mobilen Endgerten.

Zustzlich erprobt Google eine neue Mglichkeit, direkt von der mobilen Suchergebnisseite aus tiefer in den KI-Modus einzusteigen. Damit nhert sich das Unternehmen seiner langfristigen Vision fr die Suche an. Nutzer sollen knftig unabhngig von Lnge oder Komplexitt einer Anfrage alles formulieren knnen, was ihnen in den Sinn kommt, und dennoch przise Ergebnisse erhalten.

Die Art und Weise, wie Suchanfragen gestellt werden, verndert sich dadurch grundlegend. ber viele Jahre hinweg empfahl Google eine gezielte Nutzung von Schlsselwrtern. Daraus entstanden zahlreiche Suchanfragen, die zwar grammatikalisch unvollstndig waren, jedoch die notwendigen Signale fr relevante Treffer lieferten. Nach Angaben von Google ist diese Vorgehensweise nicht mehr zwingend erforderlich. Auch lange, dialogorientierte und natrlich formulierte Suchanfragen sollen nun zu den gewnschten Ergebnissen fhren.

In den vergangenen Jahren haben Nutzer gelernt, mit KI-Systemen anders zu interagieren als mit klassischen Suchmaschinen. Gesprche mit Chatbots erfolgen in natrlicher Sprache, da diese Inhalte kontextbezogen erfassen und wiedergeben knnen. Die erweiterten KI-bersichten von Google verfolgen genau diesen Ansatz und ermglichen eine Interaktion mit der Suche, die der Nutzung von Gemini hnelt.

Diese Entwicklung ist Teil einer umfassenden Strategie von Google, knstliche Intelligenz in smtliche Produkte zu integrieren. Dazu zhlen neben der Suche auch Pixel-Smartphones und weitere Dienste. Krzlich wurde eine personalisierte Intelligenz eingefhrt, mit der verschiedene Google-Anwendungen miteinander verknpft werden knnen. Auf diese Weise werden KI-Ergebnisse strker an das individuelle Nutzungsverhalten angepasst, etwa indem Vorlieben aus GoogleFotos in KI-gesttzte Empfehlungen einflieen.

Laut Stein besteht das Ziel darin, eine nahtlose Nutzererfahrung mit klar hervorgehobenen Mglichkeiten zur weiteren Erkundung zu schaffen. Gleichzeitig drfte der zunehmende Einsatz von KI in der Google-Suche jedoch negative Folgen fr Verlage haben. Bereits jetzt zeigen sich Auswirkungen der KI-bersichten auf die Sichtbarkeit klassischer Suchergebnisse. Durch das zustzliche Feld fr Folgefragen, das direkt in den KI-Modus fhrt, werden die traditionellen blauen Links weiter nach unten verschoben und knnten dadurch verstrkt an Aufmerksamkeit verlieren.

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