DoorDash startet geheimes KI-Projekt: Verdiene Geld, indem du die Zukunft trainierst

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DoorDash startet ein neues Projekt, bei dem Nutzer kleine Aufgaben erledigen, um KI-Systeme zu trainieren und gleichzeitig Geld zu verdienen. Dazu gehoeren Videofilmen alltglicher Handlungen, Sprachaufnahmen oder Fotos von Geschften. Ziel ist, Maschinen ein besseres Verstaendnis der realen Welt zu vermitteln und moderne KI-Anwendungen zu verbessern.
DoorDash startet geheimes KI-Projekt: Verdiene Geld, indem du die Zukunft trainierst

Die Lieferplattform DoorDash hat am Donnerstag eine neue Erweiterung ihres Jobangebots vorgestellt, die unter dem Namen Tasks bekannt ist. Dieses Programm ermöglicht Dashers, zusätzliche Einnahmen durch kleinere Tätigkeiten zu erzielen. Diese Aufgaben reichen von einfachen Ergänzungen zur regulären Liefer-App, wie dem Fotografieren von Menüs oder Eingängen von Geschäften, bis hin zu speziell entwickelten Aktivitäten, die der Schulung von KI-Modellen dienen.

Besondere Aufmerksamkeit erregt eine separate App, die DoorDash für KI-Trainings veröffentlicht. Über diese App können Dashers verschiedene Aufgaben erledigen, die für das Training künstlicher Intelligenz notwendig sind. Dazu gehören beispielsweise das Aufnehmen von Videos alltäglicher Handlungen oder das Erstellen von Sprachaufnahmen in einer anderen Sprache. Die dabei gesammelten Daten sollen KI- und Robotersystemen helfen, die physische Welt besser zu verstehen und menschliche Aktivitäten zu interpretieren.

Auf den Download-Seiten der Tasks-App finden sich konkrete Beispiele für solche Aufgaben. Dazu zählen das Abwaschen von mindestens fünf Geschirrteilen mit sichtbaren Händen, das Bettenmachen oder das Umtopfen von Pflanzen. Moderne KI-Systeme nutzen diese Art von visuellem Training, um Objekte, Handlungen und deren Kontext zu erkennen, ähnlich wie Chatbots Textinformationen verarbeiten. Die von DoorDash bereitgestellten Videoaufgaben dürften primär für diese Art der KI-Schulung verwendet werden.

DoorDash ist nicht das erste Unternehmen, das Gig-Arbeiter gezielt für KI-Trainings einsetzt. Ähnliche Programme wurden zuvor von anderen Plattformen, wie Uber, initiiert. Diese Vorgehensweise wirft jedoch Fragen auf: Welche Konsequenzen entstehen, wenn KI-Modelle als ausreichend trainiert gelten? Besteht die Möglichkeit, dass diese KIs später Arbeitskräfte in verschiedenen Branchen ersetzen? Und wie können die Dashers ihre Privatsphäre schützen, während ihre Videos für KI-Analysen genutzt werden?

DoorDash betont, dass „robuste Datenschutzmaßnahmen in allen Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Tasks, sichergestellt werden“, ohne jedoch spezifische Details zu nennen. Es ist derzeit unklar, welche KI-Modelle durch die gesammelten visuellen Daten trainiert werden sollen. Laut eigenen Angaben arbeitet das Unternehmen mit Partnern aus den Bereichen Einzelhandel, Versicherungen, Gastgewerbe und Technologie zusammen. Ein Teil der Daten könnte zudem für die Ausbildung von Robotern genutzt werden.

Die Tasks-Plattform besteht aus zwei Bereichen: einem Teil für traditionelle Dashers und einer separaten App für KI-Trainings. Die Vergütung der KI-Aufgaben variiert und richtet sich nach Aufwand und Komplexität der Tätigkeit. Screenshots aus der App zeigen Beispiele: Für das Scannen von Ladenregalen werden 16 US-Dollar angeboten, für ein alltägliches Gespräch auf Spanisch mit Freunden oder Familie 20 US-Dollar. Die Interaktionen müssen sowohl spontan als auch geplant erfolgen und dürfen keine politischen Inhalte oder personenbezogenen Informationen enthalten.

Anhand der angegebenen Dollarbeträge lassen sich weitere Hinweise auf die Bezahlung ableiten: Aufgaben wie Kochen mit einer Bratpfanne werden offenbar höher vergütet als einfachere Tätigkeiten, wie das Zusammenlegen von Kleidung. Derzeit ist unklar, wo die Tasks-App nach vollständiger Einführung verfügbar sein wird. Momentan ist sie nur in ausgewählten Regionen der Vereinigten Staaten zugänglich. Bestimmte Gebiete, darunter Kalifornien, New York City, Seattle und Colorado, sind vollständig ausgeschlossen. DoorDash nannte keine konkreten Gründe, vermutlich hängen die Einschränkungen mit bestehenden Datenschutz- und Arbeitsgesetzen zusammen, wie den Regelungen in Kalifornien, die Gig-Arbeiter als unabhängige Auftragnehmer einstufen.

Zusammenfassend stellt die Einführung der Tasks-App durch DoorDash eine neue Möglichkeit für Dashers dar, zusätzliches Einkommen zu erzielen, während sie gleichzeitig an der Entwicklung und Verbesserung von KI-Systemen mitwirken. Die Kombination aus traditionellen Aufgaben und KI-bezogenen Tätigkeiten markiert einen innovativen Schritt in der Nutzung von Gig-Arbeit zur Unterstützung moderner Technologien, wobei Datenschutz und Vergütung zentrale Elemente bleiben.

Author: Tyler Lacoma

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