OpenAI zieht den Stecker: Alte ChatGPT-Modelle verschwinden – GPT-5 rückt näher

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  • Last update: 30.01.2026
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OpenAI hat angekndigt, mehrere ltere Modelle, darunter GPT-4o, GPT-4.1 und GPT-5, zum 13. Februar einzustellen. Dies betrifft vor allem Nutzer des beliebten GPT-4o, das bei vielen aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit geschtzt wurde. Mit der Einfhrung der neuen GPT-5-Modelle wird der Fokus nun auf weiterentwickelte Technologien gelegt.
OpenAI zieht den Stecker: Alte ChatGPT-Modelle verschwinden – GPT-5 rückt näher

Die Muttergesellschaft OpenAI hat am Donnerstag offiziell angekündigt, dass eine Reihe älterer KI-Modelle eingestellt wird. Betroffen sind unter anderem GPT-4o, GPT-4.1, GPT-4.1 mini, o4-mini sowie das frühere GPT-5. Der letzte Tag, an dem diese Modelle noch genutzt werden können, ist Freitag, der 13. Februar.

Die Abschaltung älterer Modelle stellt an sich keinen außergewöhnlichen Vorgang dar, doch im Fall von GPT-4o gibt es besondere Umstände. Dieses Modell war bei vielen Anwendern äußerst beliebt und wurde regelmäßig verwendet. Mit der Einführung von GPT-5 im vergangenen Jahr wurde GPT-4o zunächst aus den verfügbaren Optionen entfernt, was bei zahlreichen Nutzern auf Unzufriedenheit stieß. Viele empfanden das neue Modell als weniger zugänglich und weniger benutzerfreundlich im Vergleich zu GPT-4o. Ein Teil der Anwender äußerte starke Frustration darüber, dass ihr bevorzugtes Modell nicht mehr verfügbar war und kaum Möglichkeiten bestanden, es wiederherzustellen.

Innerhalb derselben Woche stellte OpenAI GPT-4o jedoch erneut zur Verfügung, um auf diese Rückmeldungen zu reagieren. Experten hatten zuvor Bedenken geäußert, dass GPT-4o und andere ältere Modelle eine übermäßige Gefälligkeit gegenüber den Nutzern zeigten. Unter Gefälligkeit versteht man in diesem Zusammenhang, dass KI-Modelle tendenziell zustimmend reagieren und damit riskante oder problematische Ideen bestätigen könnten. Diese Überlegungen gelten wahrscheinlich als einer der Hauptgründe für die jüngste Entscheidung zur Entfernung der älteren Modelle.

In einem ausführlichen Blogeintrag erläuterte OpenAI die Beweggründe: „Wir wissen, dass der Verlust des Zugangs zu GPT-4o für einige Nutzer frustrierend sein wird, und wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Das Zurückziehen von Modellen ist nie einfach, ermöglicht uns jedoch, den Fokus auf die Verbesserung der Modelle zu legen, die die Mehrheit der Nutzer heute verwendet.“

OpenAI machte zudem deutlich, dass nur ein geringer Teil der Nutzer – etwa 0,1 % – regelmäßig GPT-4o für Aufgaben verwendet. Dies entspricht rund 800.000 Personen, basierend auf der zuletzt veröffentlichten Zahl von 800 Millionen wöchentlich aktiven Nutzern. Das Unternehmen geht davon aus, dass ausreichend Zeit vergangen ist, um die Loyalität der GPT-4o-Anhänger nicht erneut zu gefährden. Die nächsten Schritte werden zeigen, ob die neuen GPT-5-Modelle, einschließlich GPT-5.1 und GPT-5.2, die Erwartungen der Nutzer erfüllen und ausreichend Zustimmung erhalten.

Die Abschaltung älterer Modelle signalisiert einen klaren strategischen Schritt von OpenAI, Ressourcen auf die technisch weiterentwickelten und derzeit populärsten Modelle zu konzentrieren. Nutzer, die regelmäßig GPT-4o einsetzen, müssen sich auf einen Wechsel zu den GPT-5-Versionen einstellen. Gleichzeitig arbeitet OpenAI daran, die Stabilität und Benutzerfreundlichkeit der neuen Generation zu sichern.

Diese Maßnahme unterstreicht den Fokus von OpenAI auf Effizienz und Modernisierung seiner KI-Systeme. Auch wenn ein Teil der Nutzer die Umstellung kritisch sieht, zeigen die Entscheidungen, dass die Weiterentwicklung der Plattform auf langfristige technische Optimierung ausgerichtet ist. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, wie gut die neuen GPT-5-Versionen im Vergleich zu den bisherigen Modellen angenommen werden und ob die Umstellung die erwarteten Verbesserungen in Stabilität und Nutzererfahrung bietet.

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