Anthropic Verspricht: Keine Werbung für Claude – Ein Blick in die Zukunft der KI
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Im Rahmen der aktuellen Kampagne von Anthropic mit dem Titel „Wir sind nicht wie die anderen“ hebt das Unternehmen erneut hervor, dass es keinerlei Werbung in den Interaktionen mit seinem KI-Chatbot Claude einführen wird. Gleichzeitig investiert Anthropic massiv in Werbespots, die während des Super Bowl ausgestrahlt werden, um diese Botschaft weitreichend zu verbreiten.
Mit dieser Ankündigung und den begleitenden Werbespots positioniert sich Anthropic deutlich gegen seinen direkten Konkurrenten OpenAI. Vor wenigen Wochen hatte der Entwickler von ChatGPT bekanntgegeben, dass er damit beginnen werde, Werbung in seinen Produkten zu testen. Diese Anzeigen sollen laut OpenAI „deutlich als gesponsert“ gekennzeichnet werden, wobei Werbung in sensiblen Bereichen wie psychischer Gesundheit oder Politik ausgeschlossen werden soll. Diese Entscheidung stellt eine klare Abkehr von früheren Aussagen dar, in denen CEO Sam Altman Werbung noch im Jahr 2024 als „letztes Mittel“ bezeichnet hatte. Trotz dieser Wendung war dieser Schritt angesichts der finanziellen Herausforderungen, vor denen die gesamte KI-Branche steht, nicht völlig unerwartet.
In den letzten Jahren arbeiteten viele KI-Startups mit erheblichen Verlusten, indem sie Milliarden von Risikokapital in die Entwicklung ihrer Chatbots investierten, ohne unmittelbar Einnahmen zu generieren. Inzwischen haben OpenAI und zahlreiche andere Unternehmen komplexe Finanzierungsstrukturen aufgebaut, um ihre Geschäftsmodelle zu sichern. Moderne KI-Modelle erfordern immer mehr Rechenleistung, fortschrittlichere Chips und insgesamt höhere Betriebskosten. Auch Anthropic ist von diesen Herausforderungen betroffen und führt derzeit Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar. Angesichts dieser Situation suchen KI-Unternehmen nach zusätzlichen Einnahmequellen, wodurch Werbung in den Fokus rückt.
Ein zentrales Problem bei der Integration von Werbung in Chatbots besteht darin, dass die Nutzer möglicherweise Produkte präsentiert bekommen, anstatt echte Hilfe zu erhalten. Anthropic äußerte sich dazu wie folgt: „Nutzer sollten nicht ständig hinterfragen müssen, ob eine KI ihnen wirklich hilft oder ob das Gespräch subtil in eine monetarisierbare Richtung gelenkt wird.“ Es gibt zudem nachweisbare Risiken, dass Technologieunternehmen ihre Werbemetriken und Einnahmen über das Wohl der Nutzer stellen. Bislang hat OpenAI auf eine Anfrage zu diesem Thema noch nicht reagiert.
Anthropic selbst spricht regelmäßig über die potenziellen Gefahren, die mit der Nutzung von KI-Technologie verbunden sind. CEO Dario Amodei hat wiederholt betont, dass KI-Systeme schwerwiegende Risiken für die Menschheit bergen könnten. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Beispiele – von Streaming-Diensten über Smart-TVs bis hin zu Chatbots – die zeigen, dass Unternehmen häufig den Verlockungen von Werbeeinnahmen nachgeben und nur selten dauerhaft widerstehen können. Eine absolut sichere Garantie für die Vermeidung von Werbung gibt es daher nicht, und Anthropic äußert sich zu diesem Thema mit der nötigen Vorsicht.
Author:
Katelyn Chedraoui
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