AI.com startet nach 70-Millionen-Dollar-Verkauf und überraschendem Super-Bowl-Auftritt

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  • Last update: 09.02.2026
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AI.com hat nach dem Verkauf der Domain fr 70 Millionen US-Dollar und dem berraschenden Auftritt im Super Bowl die Aufmerksamkeit der ffentlichkeit auf sich gezogen. Die Plattform bietet einen KI-Agenten, der alltgliche Aufgaben automatisieren soll. Trotz des erfolgreichen Werbespots gab es technische Probleme und Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, da die Nutzungsbedingungen weit gefasst sind.

Nach dem medienwirksamen Auftritt von Bad Bunny während der Halbzeitshow, mehreren torarmen Vierteln eines Football-Spiels und einer Serie von KI-generierten Werbespots rückte eine weitere Nachricht ins Rampenlicht: Die Domain AI.com, eine der wertvollsten Internet-Adressen, präsentierte sich erstmals öffentlich nach dem berichteten Verkauf für 70 Millionen US-Dollar. Im vierten Viertel des Spiels wurde ein Werbespot ausgestrahlt, der AI.com als Plattform vorstellte, über die Nutzer Zugang zu einem KI-Agenten erhalten, der alltägliche Aufgaben verwalten und automatisieren kann.

Die Domain wurde von Kris Marszalek, CEO von Crypto.com, erworben und gehört zu den teuersten jemals veröffentlichten Domain-Transaktionen. Seit der Ankündigung des Verkaufs durch GetYourDomain.com im März 2025 gab es zahlreiche Spekulationen über die künftige Nutzung der Adresse. Die Super-Bowl-Präsentation lieferte die erste klare Antwort: Der Spot leitete Zuschauer auf die Plattform und stellte sie als Zugang zu KI-gestützten Werkzeugen vor, die bei digitalen Alltagsaufgaben helfen sollen.

Die Ausstrahlung während des Super Bowl führte zu einem sofortigen Anstieg des Interesses. Zahlreiche Nutzer besuchten die Website nach dem Werbespot, berichteten jedoch über langsame Ladezeiten, vorübergehende Ausfälle und einen Anmeldeprozess, der Fragen zu Preisen, Datenschutz und Funktionsumfang aufwarf.

Funktionen von AI.com

AI.com positioniert sich als zentrale Plattform für KI-"Agenten", die Aufgaben im Auftrag von Nutzern übernehmen können. Dazu gehören Kommunikationsmanagement, finanzielle Tätigkeiten und produktivitätsbezogene Aktionen. Das Angebot legt besonderen Wert auf Automatisierung und Bequemlichkeit, was zentrale Trends im KI-Bereich widerspiegelt. Kris Marszalek erklärte in einer Pressemitteilung: „Wir erleben einen grundlegenden Wandel in der KI-Entwicklung, bei dem KI-Agenten weit über einfache Chats hinaus Aufgaben für Menschen erledigen. Unsere Vision ist ein dezentrales Netzwerk von Milliarden Agenten, die sich selbst verbessern und ihre Verbesserungen teilen, wodurch die Fähigkeiten schnell erweitert und die Entstehung von AGI beschleunigt werden.“

Künstliche Allgemeine Intelligenz (AGI) beschreibt ein theoretisches Konzept, bei dem KI menschliche kognitive Fähigkeiten erreichen oder übertreffen könnte. Theoretisch wäre eine solche Technologie in der Lage, jede intellektuelle Aufgabe eines Menschen auszuführen, einschließlich Verstehen, Lernen, Vernetzen von Informationen und Problemlösen. Über die langfristige Entwicklung von AI.com liegen bisher nur begrenzte Details vor. Die Plattform betont derzeit frühen Zugang und Experimente gegenüber fertigen Verbraucherprodukten und signalisiert, dass AI.com trotz professionellem Markenauftritt noch in einer frühen Phase ist.

Datenschutz und Nutzerverantwortung

Die Datenschutzrichtlinie von AI.com hat ebenfalls Aufmerksamkeit erregt. Sie beschreibt umfassende Datenerhebungen, darunter persönliche Identifikatoren und Nutzungsinformationen, und erlaubt unter bestimmten Bedingungen die Weitergabe an Dritte. Nutzer müssen beachten, dass der KI-Agent autonom handelt, sie aber für alle Handlungen verantwortlich bleiben. Abschnitt 7.1 der Nutzungsbedingungen besagt: „Der Agent kann Handlungen ausführen, die unbeabsichtigte, unerwünschte oder schädliche Ergebnisse erzeugen. Sie sind allein dafür verantwortlich, alle Agentenhandlungen zu überprüfen, zu genehmigen und zu überwachen, insbesondere bei risikobehafteten Handlungen wie Finanztransaktionen, Kommunikation oder Datenänderungen.“

Experten weisen darauf hin, dass die Formulierungen der Datenschutzrichtlinie sehr weit gefasst und wenig konkret sind, was bei neuen KI-Plattformen, die ihre Dienste noch in großem Maßstab definieren, ein häufiges Problem darstellt. Diese Unsicherheiten spiegeln die allgemeinen Bedenken wider, wie KI-Unternehmen Nutzerdaten behandeln, insbesondere angesichts der schnellen Einführung neuer Werkzeuge für ein breites Publikum.

Author: Macy Meyer

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