Ich hielt diese Take-out-Behälter für recycelbar – ein Experte klärt auf, warum sie es nicht sind
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Recycling ist komplexer, als es den Anschein hat, und das bloße Füllen des blauen Behälters reicht nicht aus, um Abfall nachhaltig zu behandeln. Trotz wachsendem Umweltbewusstsein führen gute Absichten nicht immer zu richtigem Recycling. Viele Verbraucher werfen Gegenstände in den Behälter, in der Hoffnung, dass sie recycelt werden – ein Verhalten, das als „Wish-Cycling“ bekannt ist und die Effizienz von Recycling-Systemen mindert.
Jeremy Walters, Nachhaltigkeitsbotschafter bei Republic Services, einem der größten Recyclingunternehmen in den Vereinigten Staaten, beobachtet die Folgen von Wish-Cycling regelmäßig. Er erläutert die typischen Fehler beim Recycling von Verpackungen, Behältern und Tüten im Haushalt und gibt Empfehlungen, wie man richtig recycelt.
Effektives Recycling von Take-out-Behältern
Besonders problematisch sind Styropor-Behälter. Diese gelten als umweltschädlich und sollten möglichst vermieden werden. Verbraucher können lokale Restaurants bitten, auf diese Verpackungsart zu verzichten. Ein weiterer entscheidender Schritt ist die Information über die Recyclingmöglichkeiten in der eigenen Region, da die Vorgaben stark variieren. Häufig sind diese Richtlinien auf den Webseiten der kommunalen Abfallbehörden veröffentlicht.
Ein Recycling-Symbol auf einem Behälter garantiert nicht, dass dieser tatsächlich recycelbar ist. Einige Hersteller kennzeichnen günstige Verpackungen als recycelbar, obwohl sie von den Anlagen nicht verarbeitet werden können. Vor dem Recycling sollten Take-out-Behälter zudem gründlich gereinigt werden. Lebensmittelreste, besonders Fett, können das Material unbrauchbar machen.
Nicht recycelbare Behälter
- Schwarze Plastikbehälter: Oft in Restaurants genutzt, können diese derzeit von den meisten Recyclinganlagen nicht verarbeitet werden, auch wenn sie teilweise aus recyceltem Material bestehen.
- Polystyrol-/Styropor-Behälter: Häufig für Take-out und Lieferungen verwendet, jedoch nicht recycelbar und gehören in den Restmüll.
- Chinesische Take-out-Behälter und Clamshells: Grundsätzlich recycelbar, aber oft mit Öl oder Versiegelungen kontaminiert, was das Recycling erschwert.
- Pizza-Boxen mit Fettflecken: Wellpappe kann nur recycelt werden, wenn sie frei von Öl oder Käseresten ist. Saubere Teile dürfen ins Recycling, verschmutzte nicht.
- Plastiktüten: Werden häufig für Lieferungen verwendet, sind aber nicht recycelbar. Besser zur Wiederverwendung zurückgeben oder durch Papier ersetzen.
- Plastikbesteck: Recycling hängt vom lokalen Anbieter ab. Restaurants kann man im Vorfeld darauf hinweisen, kein Plastikbesteck bereitzustellen.
- Verschmutzte Papierteller und Servietten: Durch Essens- oder Flüssigkeitsreste nicht recycelbar; besser auf saubere, wiederverwendbare oder biologisch abbaubare Produkte zurückgreifen.
Recycelbare Behälter
- Aluminiumbehälter: Leicht zu reinigen und recycelbar, sofern sie sauber sind.
- Klarsicht-Plastikbehälter: Behälter mit Recycling-Symbol, insbesondere Nummer 1 oder 2, können recycelt werden.
- Papier- und Kartonbehälter: Oft aus recyceltem Material und selbst recycelbar, wenn sauber und nicht fettgetränkt.
- Papiertüten: Können recycelt oder wiederverwendet werden.
- Saubere Papierprodukte: Papierteller, Servietten oder Pizza-Boxen ohne starke Verschmutzung sind recycelbar.
Weitere Empfehlungen
Viele Restaurants sind sich umweltfreundlicher Verpackungsalternativen nicht bewusst. Verbraucher können höflich auf nachhaltige Optionen hinweisen, etwa durch kurze, anonyme E-Mails. Einige Städte bieten Programme wie Curbside-Kompostierung für papierbasierte Lebensmittelverpackungen, zum Beispiel in Austin, Texas. Start-ups wie Block Bins in Chicago bieten ähnliche Services an, selbst wenn lokale Programme fehlen.
Zusammenfassend gilt: Saubere Aluminium- und Plastikbehälter sowie Papierprodukte ohne Öl und Papiertüten sollten recycelt werden. Schwarze Plastikbehälter, Styropor, fettige Kartons und verschmutzte Papierprodukte gehören in den Restmüll. Bewusste Mülltrennung erhöht die Effizienz des Recyclings und schont die Umwelt.
Author:
David Watsky
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