Achtung, Meta: Ich habe Alibaba Qwen‑Smartbrille getestet – unglaublich beeindruckend.
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Auf dem Mobile World Congress in Barcelona, einer der wichtigsten Technologiemessen Europas, stach in diesem Jahr der chinesische Konzern Alibaba hervor, der seine neue Qwen Smartbrille präsentierte. In den letzten Jahren wurde die Messe vor allem von chinesischen Smartphone-Herstellern wie Xiaomi und Honor geprägt, doch mit Alibabas Einstieg erhielt die Veranstaltung eine zusätzliche technologische Dimension.
Die Qwen Smartbrillen gehören zu den ersten tragbaren Geräten, die auf Alibabas Qwen-KI-Plattform basieren, einer Familie von großen Sprachmodellen. Auf dem MWC stellte das Unternehmen zwei verschiedene Modelle vor. Das erste Modell, die Qwen S1 Brille, ist mit einem Heads-Up-Display ausgestattet, das direkt in das Glas eingraviert ist. Dieses Display soll mit Metas Ray-Ban Display-Modell konkurrieren, allerdings ohne Gestensteuerung. Beim ersten Test fiel sofort auf, dass die Brille leicht und angenehm zu tragen ist. Am Ende jedes Bügels befinden sich austauschbare Batterien, die eine einfache Verlängerung der Nutzung unterwegs ermöglichen.
Die Aktivierung der Brille erfolgt über den Sprachbefehl „Hey Qwennie“, den die integrierten fünf Mikrofone zuverlässig erkennen. Danach können grundlegende Aufgaben ausgeführt werden, darunter das Aufnehmen von Fotos oder das Beantworten von Fragen zur Umgebung. Ein Beispiel hierfür war das Fotografieren der Sagrada Familia in Barcelona: Auf dem grünen Display erschien eine Miniatur des aufgenommenen Bildes, und die Brille konnte architektonische Fragen sowohl über Text im Heads-Up-Display als auch über die integrierte Knochenleitung in den Bügeln beantworten. Besonders hervorzuheben ist die Schritt-für-Schritt-Navigation, die eine praktische Orientierung in belebten Städten ermöglicht und effizienter als die Nutzung von Smartphone oder Smartwatch ist.
Zusätzlich wurde die Teleprompter-Funktion getestet, bei der vorgelesener Text auf dem Display angezeigt wird. Obwohl diese Funktion nützlich ist, empfand ich sie etwas weniger intuitiv im Vergleich zu ähnlichen Geräten, wie beispielsweise den MemoMind One Brillen. Beim Test mit einer chinesischen Standassistentin konnte die Brille die englische Übersetzung gleichzeitig auf Display und über Knochenleitung wiedergeben, jedoch mit einer kleinen Verzögerung.
Die zweite Variante, die Qwen G1 Brille, verzichtet auf das Heads-Up-Display des S1-Modells, bietet aber ansonsten vergleichbare Funktionen. Auch hier ermöglichen Mikrofone, Kameras und Knochenleitung die Interaktion mit der KI. Somit ist die G1 eine leichtere und kostengünstigere Alternative zur S1 Brille.
Insgesamt überzeugten die Qwen Brillen durch Optik, Tragekomfort, Klangqualität und Funktionalität. Sie könnten für viele Nutzer der erste Kontakt mit Alibabas Qwen-KI sein, die über die integrierte Qwen-App gesteuert wird. In China, wo Vorbestellungen bereits möglich sind, können Nutzer die Brillen für verschiedene Aufgaben einsetzen, wie zum Beispiel Essen zu bestellen oder ein Taxi zu rufen – völlig freihändig.
Alibaba kündigte an, dass die G1 Brillen ab etwa 275 US-Dollar erhältlich sein werden, während die Kosten der fortschrittlicheren S1-Brillen noch nicht bekanntgegeben wurden. Der offizielle Verkaufsstart in China ist für den 8. März geplant. Eine internationale Einführung, inklusive Integration populärer globaler Dienste, soll später im Jahr 2026 erfolgen.
Author:
Katie Collins
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