„Samsung, Warum Zwingst Du Mir Künstliche Intelligenz Auf?“
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- Last update: 28.02.2026
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Am Mittwoch präsentierte Samsung im Rahmen des Unpacked Events die neuen Modelle der Galaxy S26-Serie sowie die Galaxy Buds 4 Pro. Trotz dieser Produktneuheiten war Künstliche Intelligenz (KI) das zentrale Thema der Veranstaltung. Samsung stellte unter anderem einen neuen Browser mit einer Ask-AI-Funktion vor, die Circle-to-Search-Funktion wurde aktualisiert, um Produkte auf Fotos mittels KI zu erkennen, und es wurden neue KI-gestützte Fotobearbeitungsoptionen sowie weitere Galaxy AI-Features präsentiert. Doch das ist bei weitem nicht das komplette Spektrum der KI-Funktionen, die in die Geräte integriert wurden.
Für diejenigen, die der Weiterentwicklung der KI mit Spannung entgegensehen, könnte diese Entwicklung von Interesse sein. Aus persönlicher Sicht hinterließ das Event jedoch mehr Skepsis als Begeisterung. Es wurde klar, warum ich einige alltägliche menschliche Tätigkeiten, wie etwa das Bestellen einer Pizza oder die Suche nach günstigen Alternativen zu teuren Schuhen, nicht vollständig Maschinen überlassen möchte. Diese Aufgaben bereiten mir Freude und tragen einen sozialen Wert bei. Die Möglichkeit, mit anderen Menschen zu interagieren und in Kontakt zu bleiben, ist für mich ein wichtiger Bestandteil des Lebens.
Die Bequemlichkeit und Effizienz von Galaxy AI kommen jedoch mit einem Preis. Zwar können die Funktionen Zeit sparen und alltägliche Aufgaben im Hintergrund erledigen, jedoch genieße ich viele dieser Aufgaben selbst. Etwa die Koordination komplexer Essensbestellungen mit der Familie oder die Auswahl eines Urlaubsziels. Solche Aktivitäten bieten eine Möglichkeit zur sozialen Interaktion, bei der man lacht, Erfahrungen teilt und mehr über seine Mitmenschen erfährt. Diese sozialen Momente gingen verloren, wenn ein Bot die Aufgaben übernehmen würde. Mein Smartphone sollte mich nicht von den wichtigen, aber oft kleinen Momenten des Lebens abkoppeln. Ich möchte in der Lage bleiben, diese Momente zu erleben, auch wenn sie mich mehr Zeit kosten.
Ein weiteres Feature, das Samsung vorstellte, war die Now-Nudge-Funktion. Diese überwacht, was der Nutzer auf seinem Gerät tut, und schlägt Abkürzungen vor, um den Wechsel zwischen Apps zu vermeiden. So können etwa Fotos von einem Event automatisch in eine Nachricht eingefügt werden. Ich persönlich schätze jedoch das eigenständige Durchsehen von Erinnerungen und das manuelle Versenden von Bildern, da dies ein nostalgisches Gefühl hervorruft – insbesondere bei besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder Treffen mit entfernten Freunden. Darüber hinaus möchte ich meine besten Perspektiven aus eigenen Gründen auswählen, was die KI von Galaxy möglicherweise nicht immer korrekt umsetzt.
Als jemand, der regelmäßig mit Texten arbeitet, bin ich ebenfalls kritisch gegenüber der Fähigkeit von Galaxy AI, Texte auszuwählen, zusammenzufassen, neu zu formatieren oder zu bearbeiten. Oft verfehlt die KI den persönlichen Stil, was für mich als Editor von Bedeutung ist. Der menschliche Einfluss bleibt für mich bei der Arbeit mit Texten unverzichtbar, da Maschinen diese subtile, aber wichtige Dimension nicht nachvollziehen können.
Samsung betont, dass Nutzer selbst entscheiden können, welche Daten von Galaxy AI verarbeitet werden. Dies wird durch die Knox Matrix Trust Chain-Technologie unterstützt, die eine plattformübergreifende Sicherheit gewährleisten soll. Dennoch bleibt die Präsenz der KI in den Geräten allgegenwärtig und stark. Auch wenn Sicherheitsmaßnahmen vorhanden sind, stellt die umfassende Integration von KI in nahezu alle Funktionen der Geräte ein erhebliches Datenschutzrisiko dar. Besonders problematisch ist die Tatsache, dass diese Technologie noch in den Anfängen steckt, was zusätzliche Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit aufwirft. Von der Dokumentenscannung bis hin zu den neuen Galaxy Buds 4 Pro Briefings ist KI mittlerweile überall präsent, und die Auswirkungen auf den Datenschutz sind besorgniserregend.
Angesichts der rasanten Entwicklung der Cyberkriminalität erscheint selbst ein traditioneller Ansatz wie der Einsatz von Brieftauben für persönliche Aufgaben zunehmend sicherer. Dies zeigt, wie ernst die Datenschutzproblematik im Zusammenhang mit der Nutzung von Künstlicher Intelligenz genommen werden sollte, da die Gefahren durch Missbrauch und Angriffe nicht zu unterschätzen sind.
Author:
Dashia Milden
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