Meta und AMD schließen Milliarden-Deal – Was steckt wirklich hinter den KI-Chips?
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- Last update: vor 2 Tage
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Meta hat sich nun als eines der führenden Technologieunternehmen positioniert, das in den Halbleiterhersteller AMD investiert. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen einer umfassenden Investitionsstrategie im Bereich der KI-Hardware. Am Dienstag gaben Meta und AMD eine Kooperation bekannt, die den Erwerb von AMD Instinct GPUs im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar durch Meta vorsieht. Ziel dieser Partnerschaft ist es, die KI-Funktionen auf den Plattformen von Meta – einschließlich Instagram, Facebook und WhatsApp – weiter auszubauen.
In einer offiziellen Mitteilung erklärte Meta, dass es sich um einen langfristigen Vertrag handelt, der über mehrere Jahre laufen soll. Durch diese Vereinbarung wird Meta eine Lieferung von bis zu 6 Gigawatt an AMD GPUs erhalten. Diese GPUs werden die Schlüsseltechnologie darstellen, die notwendig ist, um moderne KI-Modelle zu betreiben. Das US-Energieministerium erläuterte, dass ein Gigawatt in etwa 2.000 großen Solarpanels oder 100 Millionen LED-Lampen entspricht. Diese enorme Menge an Rechenleistung soll dazu beitragen, dass Meta seine Plattformen weiterhin mit leistungsfähigen KI-Tools ausstatten kann.
Lisa Su, CEO von AMD, betonte in der Mitteilung, dass man stolz darauf sei, die strategische Partnerschaft mit Meta auszubauen, während das Unternehmen gleichzeitig die Grenzen der KI-Technologie in einem bislang nie dagewesenen Umfang erweitere. Zudem wird Meta im Rahmen dieser Vereinbarung einen Anteil von 10 % an AMD erwerben. Dieser Schritt zeigt die tiefe Verbundenheit der beiden Unternehmen und die langfristige Perspektive der Zusammenarbeit.
Bereits im Oktober 2022 hatte AMD einen ähnlichen Vertrag mit OpenAI abgeschlossen, dem Entwickler von ChatGPT. Auch dieser Vertrag sicherte OpenAI einen Anteil von 10 % an AMD. Der Vertrag zwischen Meta und AMD ähnelt in vielen Aspekten diesem Abkommen mit OpenAI, was auf eine immer stärkere Verflechtung von Technologieunternehmen und Halbleiterherstellern hinweist, um die benötigte Rechenleistung für KI-Anwendungen zu sichern.
Für die Endverbraucher, die die Dienste von Meta wie Facebook, Instagram oder WhatsApp nutzen, wird die unmittelbare Auswirkung dieses gigantischen Geschäfts zunächst begrenzt sein. Ähnlich verhält es sich mit den Käufern von AMD-Produkten wie Desktop-Prozessoren und Grafikkarten. Dennoch zeigt dieser Deal eindeutig, dass große Unternehmen erhebliche Investitionen tätigen, um sich die benötigte Hardware zu sichern. Da die Versorgung mit leistungsfähiger Hardware zunehmend schwieriger wird und die Preise für wichtige Komponenten wie Arbeitsspeicher steigen, wird dieser Trend auch weiterhin Auswirkungen auf den Markt haben.
Einige der derzeit bestehenden Engpässe werden voraussichtlich noch eine längere Zeit anhalten. Dies könnte dazu führen, dass Verbraucher in den kommenden Jahren mit steigenden Preisen für Computer, Smartphones, Fahrzeuge und andere Produkte konfrontiert werden, die auf leistungsstarke Rechenkomponenten angewiesen sind. Die Partnerschaft zwischen Meta und AMD verdeutlicht somit nicht nur die Bedeutung von KI-Hardware, sondern auch die Herausforderungen, die mit der zunehmenden Nachfrage nach solchen Technologien einhergehen.
Diese Vereinbarung unterstreicht auch das Bestreben von Meta, seine Ambitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz konsequent weiterzuverfolgen. In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt tritt Meta in direkten Wettbewerb mit Unternehmen wie OpenAI, Microsoft und Google, die ebenfalls an innovativen KI-Produkten und -Tools arbeiten. Diese Partnerschaft könnte für Meta und die gesamte Branche wegweisend sein, da sie den Zugang zu den benötigten Ressourcen sichert, um in diesem schnell wachsenden Sektor weiterhin eine führende Rolle zu spielen.
Author:
Omar Gallaga
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