Metas KI-Modell „Avocado“ erneut verschoben – Was steckt dahinter?
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Das von Meta entwickelte neue KI-Grundlagenmodell mit dem Namen „Avocado“ wird voraussichtlich erst im Mai verfügbar sein. Interne Tests haben nach Angaben der The New York Times, die sich auf nicht namentlich genannte Quellen stützt, gezeigt, dass das Modell in den Bereichen logisches Denken, Programmierung und Textverarbeitung hinter den Erwartungen zurückbleibt. Im Vergleich zu Konkurrenzmodellen von Google, OpenAI und Anthropic erzielt „Avocado“ bisher geringere Ergebnisse.
Meta hat in den vergangenen Jahren mehrere Milliarden US-Dollar in die Entwicklung eigener KI-Technologien und Produkte investiert. Dazu gehört auch der Erwerb einer Beteiligung am Startup von Alexandr Wang für 14,3 Milliarden US-Dollar. Wang wurde durch diese Übernahme zum Chief AI Officer bei Meta. Zusätzlich hat das Unternehmen im letzten Jahr zahlreiche führende KI-Ingenieure eingestellt, um die Forschungsaktivitäten und die Entwicklung neuer KI-Modelle zu intensivieren.
In einer Telefonkonferenz zu den Finanzergebnissen im Januar bestätigte Meta, dass die Ausgaben für KI von 72 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf 115 bis 135 Milliarden US-Dollar steigen sollen. Diese Erhöhung ist erforderlich, um die Aktivitäten der firmeneigenen KI-Labore zu unterstützen und die Entwicklung neuer Modelle voranzutreiben. Trotz dieser Investitionen konnte Meta bislang nicht die erwarteten Fortschritte erzielen, während Konkurrenten wie Google, OpenAI und Anthropic ihre Modelle kontinuierlich weiterentwickeln und derzeit führend sind.
Ein Sprecher von Meta erklärte gegenüber CNET: „Wie bereits angekündigt, wird unser nächstes Modell leistungsfähig sein und vor allem unsere schnelle Entwicklungsdynamik demonstrieren. Im Laufe des Jahres werden wir die Grenzen stetig erweitern und neue Modelle veröffentlichen. Wir freuen uns darauf, dass die Öffentlichkeit bald Einblick in unsere Arbeit erhält.“
Die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung ist entscheidend, um mit anderen KI-Entwicklern Schritt zu halten. Google konnte mit dem Modell Gemini 3 im November einen Vorsprung erreichen, insbesondere in den Bereichen Programmierung und Forschung. OpenAI reagierte zeitnah mit Updates seines GPT-5 Modells. Auch Anthropic hat mit den Modellen Claude Code und Cowork gezeigt, dass autonome KI-Agenten Aufgaben zuverlässig ohne menschliche Überwachung ausführen können.
Eine weitere bedeutende Entwicklung bei Meta in diesem Jahr ist die Übernahme von Moltbook, einer Social-Media-Plattform, die speziell auf den Einsatz von KI-Bots ausgelegt ist. Dieser Schritt unterstreicht Metas Strategie, KI-Anwendungen stärker in die eigenen Produkte zu integrieren und deren Funktionsumfang zu erweitern.
Zusätzlich zur KI-Entwicklung steht Meta wegen Datenschutzfragen im Fokus der öffentlichen Diskussion. Besonders die Nutzung von Smartglasses, wie den Meta Ray-Ban Brillen, sorgt für Kritik. Berichten zufolge wurden Personen ohne deren Zustimmung aufgenommen. In einem Verfahren wird Meta vorgeworfen, dass Mitarbeiter Videomaterial von Personen überprüften, die sich nicht bewusst waren, gefilmt zu werden, auch in sensiblen Situationen wie beim Entkleiden oder bei sexuellen Handlungen.
Darüber hinaus läuft ein Prozess, der untersucht, ob soziale Netzwerke wie Instagram und Facebook, die zu Meta gehören, Suchtverhalten bei Jugendlichen fördern und gesundheitliche Risiken verursachen. Die Debatte über die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit von Teenagern bleibt ein zentrales Thema in der öffentlichen Diskussion.
Insgesamt zeigt sich, dass Meta trotz hoher Investitionen und strategischer Übernahmen weiterhin hinter den führenden KI-Unternehmen zurückliegt. Das verschobene Veröffentlichungsdatum von „Avocado“ verdeutlicht die Herausforderungen bei der Entwicklung leistungsfähiger KI-Modelle und die Notwendigkeit, bestehende Forschung und Ressourcen weiter zu optimieren.
Author:
Katelyn Chedraoui
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