Meta startet heimlich den KI-Shopping-Krieg: Angriff auf ChatGPT und Gemini?
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- Last update: 03.03.2026
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Meta, das Unternehmen von Mark Zuckerberg, tritt nun offiziell in den Markt der KI-gestützten Shopping-Assistenten ein. Laut einem Bericht von Bloomberg testet Meta derzeit eine neue Funktion innerhalb seines KI-Chatbots, die darauf abzielt, mit OpenAIs ChatGPT und Googles Gemini zu konkurrieren. Dies geschieht in einem der am schnellsten wachsenden Bereiche des E-Commerce. Bisher hat ein Sprecher von Meta auf eine Anfrage zu dieser neuen Funktion nicht reagiert.
Der Einstieg in diesen Markt positioniert Meta in einem Bereich, der laut Prognosen von Grand View Research von 3,36 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 28,54 Milliarden US-Dollar im Jahr 2033 wachsen soll. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von fast 27 %. Der nordamerikanische Markt hält derzeit rund 40 % des weltweiten Volumens.
Bereits existieren andere KI-Shopping-Assistenten, darunter Amazon Rufus, Amazons Interests, Klarna in Kooperation mit OpenAI, Shopify und eBay. Meta plant, die neue Funktion zunächst nur für eine begrenzte Anzahl von Nutzern in den USA innerhalb des Chatbots zugänglich zu machen.
Ein Beispiel für die Nutzung des Chatbots könnte folgendermaßen aussehen: Ein Nutzer fragt nach den beliebtesten Katzenspielzeugen. Der Chatbot zeigt dann ein horizontales Produkt-Karussell an, das Preise, Markeninformationen und Links zu den Händler-Webseiten enthält. Zusätzlich gibt die KI eine kurze Begründung für jede Produktempfehlung. Ein direkter Kauf über die Meta-Website ist nicht möglich, da Nutzer auf die Seite des externen Händlers weitergeleitet werden müssen.
Auch auf Metas KI-Browser können US-Nutzer Shopping-Vorschläge direkt vom Chatbot anfordern. OpenAIs ChatGPT bietet ebenfalls eine vergleichbare Funktion für KI-gestützte Produktsuche. In einem Test gab ChatGPT eine kuratierte Liste von hoch bewerteten Katzenspielzeugen aus, die in einem horizontal scrollbaren Karussell angezeigt wurden. Wie bei Meta müssen Nutzer auf die jeweilige Händlerseite klicken, um das Produkt zu kaufen.
Googles Gemini-KI-Shopping-Assistent bietet eine ähnliche Funktionalität, indem er Produkte, Bilder, Preise, Beschreibungen und Links zu Verkaufsstellen bereitstellt. Die Struktur der Produktempfehlungen bei Google, Meta und ChatGPT ist daher weitgehend vergleichbar.
Der Eintritt von Meta in den Markt der KI-gestützten Shopping-Assistenten spiegelt einen breiteren Wandel im Online-Einkaufsverhalten wider. Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Konsumenten Produkte entdecken und auswählen. Unternehmen streben nach einer stärkeren Integration von sozialen Medien, Suchfunktionen und Kaufprozessen. Während Online-Shopping traditionell durch Stichwortsuchen auf E-Commerce-Seiten oder über Suchmaschinen begann, ermöglicht die KI nun eine natürlichere Spracheingabe, personalisierte Produktempfehlungen und kontextabhängige Vorschläge basierend auf Nutzerverhalten und Absichten.
Brad Jashinsky, Director Analyst bei Gartner, verweist auf das Vertrauen der Kunden in KI-Shopping-Assistenten. Laut einer aktuellen Umfrage glauben fast zwei Drittel der Verbraucher, dass von GenAI betriebene Shopping-Tools, unabhängig davon, ob sie von Händlern oder von GenAI-Plattformen bereitgestellt werden, voreingenommene Empfehlungen liefern könnten. Jashinsky erklärt, dass sich das Verhalten der Kunden nur langsam verändert. Erst 2023 wurde in den USA mehr über mobile Geräte als über Desktop-Computer eingekauft – 16 Jahre nach der Einführung des iPhones.
Er fügte hinzu, dass Unternehmen bislang zögerlich sind, agentenbasierte KI und GenAI für Online-Shopping-Erfahrungen zu nutzen. Mehr als die Hälfte der Verantwortlichen für Kundenerfahrungen befürchtet, dass ungenaue Antworten oder Inhalte durch KI die Kundenerfahrung negativ beeinflussen könnten.
Author:
Alex Valdes
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