M5 Pro und M5 Max: Was die nächsten Apple-Chips wirklich leisten könnten
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- Last update: 07.02.2026
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Gerüchten zufolge könnten die nächsten leistungsstärkeren M5 Pro- und M5 Max-Prozessoren eine neue Architektur aufweisen, die sich vom bisherigen M5 unterscheidet. Dies könnte vor allem der Skalierbarkeit und der Effizienzsteigerung zugutekommen. Die neuen Chips könnten in der nächsten Generation der MacBook Pro-Modelle zum Einsatz kommen. Es wird erwartet, dass diese Architekturänderung dazu beiträgt, die Leistung zu steigern, die Wärmeentwicklung zu verringern und möglicherweise die Akkulaufzeit zu verlängern. Apple könnte dabei auf eine spezielle Variante der System-on-Integrated-Chip (SoIC) Architektur von TSMC setzen, die als SoIC-MH bezeichnet wird, anstatt auf die bisher verwendete System-on-Chip (SoC) Architektur der M5-Prozessoren.
Änderungen in der Architektur
Der M5-Prozessor verwendet derzeit eine SoC-Architektur, bei der sämtliche Komponenten – abgesehen vom Arbeitsspeicher – auf einem einzigen Chip untergebracht sind, der dann mit dem Systemspeicher verbunden wird. Diese Architektur eignet sich gut für grundlegende Anwendungen, stellt jedoch eine Herausforderung dar, wenn es darum geht, leistungsstärkere Chips wie die Pro-, Max- und Ultra-Modelle zu entwickeln. Um die Leistung dieser Chips zu skalieren, kombiniert Apple mehrere Chips, was zu einer flexibleren, aber weniger effizienten Lösung führt. So haben beispielsweise die Max- und Ultra-Versionen deutlich mehr GPU-Kerne als die Basisversionen, was jedoch aufgrund der fehlenden Flexibilität der Architektur nicht immer optimal ist.
Die SoIC-Technologie von TSMC geht einen Schritt weiter, indem sie separate Chips für bestimmte Funktionsgruppen produziert, die dann über hochgeschwindigkeitsverbindungen miteinander verbunden werden. Diese Technologie könnte es Apple ermöglichen, die GPU auf einen eigenen Chip zu verlagern, was die Skalierbarkeit der GPU-Leistung unabhängig von der CPU-Leistung ermöglicht. Dies ist besonders relevant, da die Nachfrage nach spezialisierter Grafik- und KI-Verarbeitung in den letzten Jahren stark gestiegen ist, während der Bedarf an leistungsstarken CPUs im Vergleich dazu eher stabil geblieben ist.
Einfluss auf die Leistung
Die Verwendung von SoIC-Architekturen, die gestapelte Chiplets ermöglichen, bietet die Möglichkeit, die kleinsten und schnellsten Interkonnektivitäten zu realisieren. Apple könnte jedoch eine benutzerdefinierte Variante des SoIC-MH-Layouts einsetzen, bei der die Chiplets nebeneinander statt übereinander angeordnet sind. Dies könnte die Leistung der neuen Chips erheblich beeinflussen, doch ohne gesicherte Informationen sind genaue Vorhersagen schwierig. Es könnte sein, dass Apple weniger GPU-Kerne verbaut, um die Effizienz des Chips zu maximieren, was jedoch die Leistung beeinträchtigen könnte – ein Ansatz, der für Apple möglicherweise nicht attraktiv ist. Außerdem könnte die Anordnung des Chips Einfluss auf die Anzahl der CPU-Kerne haben, je nachdem, wie Apple den zur Verfügung stehenden Platz auf dem Chip nutzt oder ob das Unternehmen plant, den Chip einfach zu verkleinern.
Langfristige Perspektiven und GPU-Entwicklung
Als Apple den M1 Ultra für den Mac Pro vorstellte, war die integrierte Grafik eine der größten Einschränkungen der Architektur. Trotz der Weiterentwicklung des M1 und der nachfolgenden Generationen blieb die begrenzte GPU-Leistung eine Herausforderung, da die M-Serie weiterhin keine dedizierten Grafikkarten unterstützt und auf die integrierte GPU angewiesen ist. Apple versuchte, dieses Problem durch die Hinzufügung eines Neural Accelerators zu den GPU-Kernen im M5 zu adressieren. Diese Lösung ist jedoch nur ein langsamer Ansatz, um die GPU-Leistung im Laufe der Zeit zu steigern.
Ob die Auslagerung der GPU auf einen separaten Chip die beste Lösung für die kommenden Apple-Chips darstellt, bleibt abzuwarten. Sollte dies jedoch der Fall sein, könnte Apple eine größere Anzahl von GPU-Kernen in den neuen Chips integrieren, ohne durch die begrenzte Fläche auf dem Chip behindert zu werden. Dies könnte dazu beitragen, dass Apple MacBook Pro-Modelle auf den Markt bringt, die besonders bei anspruchsvollen Workloads im Bereich der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens konkurrenzfähig sind.
Wann könnten die neuen Chips vorgestellt werden?
Falls Apple tatsächlich diese neue Architektur umsetzt, könnten wir die M5 Pro- und M5 Max-Prozessoren spätestens auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) 2026 sehen. Dort könnte Apple erneut Fortschritte in den Bereichen Gaming und Künstliche Intelligenz präsentieren. Aufgrund der aktuellen Engpässe bei Speicherressourcen und anderen Herausforderungen könnte die Möglichkeit, die GPU und CPU-Leistung voneinander zu entkoppeln, Apple helfen, Kosten zu kontrollieren und den Nutzern eine fundierte Wahl im Hinblick auf ihr Budget zu ermöglichen.
Author:
Lori Grunin
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