"Warum Ich Aufhörte, Meine Apple Watch Täglich Zu Laden – 7 Einstellungen, Die Alles Veränderten"
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- Last update: vor 6 Tage
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Früher war es für mich selbstverständlich, meine Apple Watch jede Nacht zusammen mit meinem iPhone aufzuladen. Das Aufladen gehörte genauso zur Routine wie Zähneputzen. Ich legte beide Geräte auf ihre Ladegeräte, schaltete die Bildschirme aus und bereitete mich auf eine Nacht ohne Tracking oder Benachrichtigungen vor. Doch das Schlaftracking veränderte diese Gewohnheit grundlegend.
Die Apple Watch kann während des Schlafs diverse Gesundheitsmetriken erfassen und nach Anzeichen für Schlafapnoe, Bluthochdruck oder frühe Krankheitssymptome suchen. Diese Funktionen haben mittlerweile einen so hohen Nutzen, dass sie nicht ignoriert werden können. Gleichzeitig bringt das Schlaftracking neue Herausforderungen für die Batterielaufzeit mit sich. Um Daten analysieren zu können, benötigt die Uhr mindestens sieben aufeinanderfolgende Nächte mit Schlaftracking. Während aktuelle Modelle wie Series 11 oder Series 10 einen vollen Tag plus eine Nacht durchhalten, zeigt sich oft bereits um die Mittagszeit ein leerer Akku, wenn zwischendurch nicht geladen wird.
Nach mehreren Tagen, an denen meine Mittagstrainings nicht richtig erfasst wurden und ich ständig den sinkenden Akkustand beobachtete, begann ich, Wege zur Maximierung der Batterielaufzeit zu suchen. Folgende Maßnahmen haben dabei geholfen:
1. Schnellladen nutzen
Die erste Möglichkeit, ohne Funktionseinschränkung Energie zu sparen, ist die Nutzung der Schnellladefunktion. Modelle wie Series 10, Series 11, SE 3 und Ultra 3 unterstützen Superfast-Charging. Wichtig ist die Verwendung des richtigen Netzadapters, da Apple keinen Ladeadapter mehr liefert und andere Adapter langsamer laden. Ein USB-C-Netzadapter mit mindestens 20 Watt kann die Uhr in weniger als einer Stunde vollständig aufladen oder in fünf Minuten genug Energie für eine Nacht Schlaftracking bereitstellen.
2. Kleine Kompromisse für längere Nutzung
Durch geringfügige Änderungen lassen sich einige Stunden Akkulaufzeit gewinnen. Dazu gehört das Deaktivieren von „Aufheben zum Aktivieren“ und „Krone drehen zum Aktivieren“. Bei Always-On-Displays bleibt der Bildschirm gedimmt, bis er bewusst aktiviert wird, statt sich bei jeder Bewegung aufzuhellen. Dies kann je nach Modell bis zu vier Stunden zusätzlich bringen, jedoch werden Benachrichtigungen nicht sofort angezeigt. Die Einstellungen hierfür finden sich unter Einstellungen → Anzeige & Helligkeit am unteren Ende der Optionen.
3. Bildschirmhelligkeit reduzieren
Eine Reduzierung der Bildschirmhelligkeit spart ebenfalls Strom. Standardmäßig ist die Helligkeit auf etwa zwei Drittel eingestellt, kann aber in den Anzeige-Einstellungen auf eine niedrigere Stufe gesetzt werden. Dies verlängert die Akkulaufzeit um ein bis zwei Stunden, insbesondere bei Nutzung in Innenräumen. Heller Bildschirm wird nur bei starker Sonneneinstrahlung benötigt.
4. Minimalistisches Zifferblatt verwenden
Komplexe Zifferblätter verbrauchen mehr Energie, vor allem solche mit Fotos, animierten Memojis oder ständig aktualisierten Komplikationen wie Wetter- oder Herzfrequenzanzeigen. Dunkle, einfache Zifferblätter mit wenigen aktiven Elementen schonen den Akku am effektivsten. Beispiele hierfür sind Activity Digital oder X-Large.
5. Always-On-Display deaktivieren
Wenn selbst diese Maßnahmen nicht ausreichen, kann das Always-On-Display ausgeschaltet werden. Der Bildschirm wird dann nur durch Handgelenksheben aktiviert. Dies spart bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit, beeinflusst jedoch die Anzeige von Trainingsdaten. Deaktivierung erfolgt über Einstellungen → Anzeige & Helligkeit → Always-On.
6. Niedrigenergiemodus aktivieren
Fällt der Akku auf 15 %, kann der Niedrigenergiemodus aktiviert werden. Dabei werden Always-On-Display, Hintergrundmessungen und automatische Trainingsstarts pausiert. Benachrichtigungen kommen verzögert, Herzfrequenzzonen und Warnungen bleiben aus, aber während eines Trainings werden Herzfrequenz und Pace weiterhin gemessen.
7. Batteriezustand prüfen
Wenn trotz aller Anpassungen die Akkulaufzeit unzureichend ist, sollte der Batteriezustand überprüft werden. Ältere Modelle nutzen sich schneller ab, doch auch bei neueren Geräten können Nutzung und Ladegewohnheiten die Kapazität verringern. Apple-Batteriewechsel kosten rund 99 USD; bei AppleCare Plus ist ein Austausch bei unter 80 % Kapazität inklusive. Prüfen: Einstellungen → Batterie → Batteriezustand → Maximale Kapazität. Werte von 80 % oder weniger reduzieren die Laufzeit deutlich.
Modellabhängige Unterschiede
Die Ultra-Modelle, insbesondere Ultra 3, bieten die längste Akkulaufzeit von etwa 42 Stunden, praktisch oft 48 Stunden. Series 11 hält bis zu 24 Stunden, in der Praxis etwa 30 Stunden mit Schlaftracking und GPS-Training. Größere Modelle haben meist eine um etwa zwei Stunden längere Laufzeit als kleinere Varianten.
Mit diesen Anpassungen lässt sich die Batterielaufzeit der Apple Watch optimieren, während alle wichtigen Gesundheitsfunktionen erhalten bleiben.
Author:
Vanessa Hand Orellana
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