Google prüft, ob Webseiten künftig KI-Zusammenfassungen ablehnen können
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- Last update: 29.01.2026
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Google untersucht derzeit die Möglichkeit, Webseitenbetreibern künftig die Option zu geben, die Nutzung ihrer Inhalte für die Erstellung von KI-generierten Zusammenfassungen in den Suchergebnissen abzulehnen. In einem Blogbeitrag vom Donnerstag gab das Unternehmen einen Überblick über seinen Ansatz zur Kontrolle, die Webseitenbetreibern zur Verfügung gestellt wird, um zu steuern, wie ihre Inhalte in den KI-Funktionen der Google-Suche angezeigt werden. Diese Stellungnahme erfolgte als Reaktion auf eine Konsultation, die die britische Wettbewerbsbehörde CMA zu möglichen neuen Anforderungen an Google gestartet hat.
Im Sommer 2024 führte Google eine neue Funktion ein, bei der KI-generierte Zusammenfassungen von Webseiteninhalten an oberster Stelle der Suchergebnisse angezeigt werden. Diese Zusammenfassungen basieren auf Informationen, die durch das "Scraping" von Webseiteninhalten gewonnen werden. Bisher hatten Webseitenbetreiber jedoch keine Möglichkeit, sich gegen die Nutzung ihrer Inhalte für diese Funktion auszusprechen.
Die Einführung dieser Funktion hat weltweit zu erheblichen Rückgängen im Traffic vieler Verlage und Medienunternehmen geführt, was wiederum ihre Einnahmen negativ beeinflusste und ihre Fähigkeit zur Produktion von originellem Content stark einschränkte – der Inhalt, auf den Google zur Generierung der KI-Zusammenfassungen angewiesen ist. In Reaktion auf diese Situation schlug die CMA am Mittwoch eine Reihe von Maßnahmen vor, die sicherstellen sollen, dass Nachrichten- und Inhaltsanbieter fairer mit ihren Inhalten von Google behandelt werden. Zu den Vorschlägen gehört auch, dass Verlage künftig die Möglichkeit erhalten, sich gegen die Verwendung ihrer Inhalte für KI-basierte Funktionen wie Zusammenfassungen oder das Training von KI-Modellen außerhalb der Google-Suche zu wehren.
In ihrem Blogbeitrag erklärte Google, dass man nun "Updates zu unseren Steuerungsmechanismen prüft, die es Webseiten ermöglichen sollen, sich spezifisch gegen die Nutzung von Inhalten für generative KI-Funktionen in der Google-Suche zu entscheiden." Allerdings wurde noch nicht klargestellt, ob diese neuen Steuerungsmöglichkeiten auch für Verlage außerhalb des Vereinigten Königreichs zugänglich sein werden.
"Unser Ziel ist es, die Nützlichkeit der Google-Suche für Menschen, die schnell Informationen suchen, zu schützen, während wir gleichzeitig den Webseitenbetreibern die richtigen Werkzeuge zur Verwaltung ihrer Inhalte an die Hand geben", erklärte das Unternehmen. "Wir freuen uns darauf, uns in den Prozess der CMA einzubringen und werden weiterhin Gespräche mit Webseitenbetreibern und anderen Beteiligten zu diesem Thema führen."
Google betonte auch, dass alle neuen Steuerungsmechanismen so gestaltet werden müssten, dass sie die Funktionsweise der Google-Suche nicht derart verändern, dass sie für die Nutzer "fragmentiert oder verwirrend" wird. Das übergeordnete Ziel bleibe es, "die Nützlichkeit" der Suchergebnisse zu erhalten.
Es ist wichtig zu beachten, dass die KI-Zusammenfassungen von Google in der Vergangenheit bereits mehrfach fehlerhafte Informationen geliefert haben. Ein Beispiel dafür ist ein Screenshot, der fälschlicherweise das Mutterunternehmen von CNET als "Red Ventures" identifizierte, obwohl CNET aktuell zu Ziff Davis gehört. Dies könnte als Beispiel für die "fragmentierte und verwirrende Erfahrung" gesehen werden, die Google vermeiden möchte.
Die CMA erklärte, dass sie etwa ein Jahr lang auf die Ergebnisse der Konsultation warten werde, bevor sie weitere Maßnahmen ergreifen wird. In der Zwischenzeit hofft Google, eine Lösung zu finden, die Webseitenbetreibern und Verlagen noch mehr Wahlmöglichkeiten bietet.
Author:
Katie Collins
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