Google prüft, ob Webseiten künftig KI-Zusammenfassungen ablehnen können

  1. Startseite
  2. Technologie
  3. Google prüft, ob Webseiten künftig KI-Zusammenfassungen ablehnen können
  • Last update: 29.01.2026
  • 3 Min. Lesezeit
  • 610 Aufrufe
  • Technologie
Google plant neue Optionen, mit denen Webseitenbetreiber steuern koennen, ob ihre Inhalte fuer KI-Zusammenfassungen in den Suchergebnissen genutzt werden duerfen. Die Anpassung soll Verlagen mehr Kontrolle geben und gleichzeitig die Nutzerfreundlichkeit der Suche erhalten, waehrend die Umsetzung noch geprueft wird.
Google prüft, ob Webseiten künftig KI-Zusammenfassungen ablehnen können

Google untersucht derzeit die Möglichkeit, Webseitenbetreibern künftig die Option zu geben, die Nutzung ihrer Inhalte für die Erstellung von KI-generierten Zusammenfassungen in den Suchergebnissen abzulehnen. In einem Blogbeitrag vom Donnerstag gab das Unternehmen einen Überblick über seinen Ansatz zur Kontrolle, die Webseitenbetreibern zur Verfügung gestellt wird, um zu steuern, wie ihre Inhalte in den KI-Funktionen der Google-Suche angezeigt werden. Diese Stellungnahme erfolgte als Reaktion auf eine Konsultation, die die britische Wettbewerbsbehörde CMA zu möglichen neuen Anforderungen an Google gestartet hat.

Im Sommer 2024 führte Google eine neue Funktion ein, bei der KI-generierte Zusammenfassungen von Webseiteninhalten an oberster Stelle der Suchergebnisse angezeigt werden. Diese Zusammenfassungen basieren auf Informationen, die durch das "Scraping" von Webseiteninhalten gewonnen werden. Bisher hatten Webseitenbetreiber jedoch keine Möglichkeit, sich gegen die Nutzung ihrer Inhalte für diese Funktion auszusprechen.

Die Einführung dieser Funktion hat weltweit zu erheblichen Rückgängen im Traffic vieler Verlage und Medienunternehmen geführt, was wiederum ihre Einnahmen negativ beeinflusste und ihre Fähigkeit zur Produktion von originellem Content stark einschränkte – der Inhalt, auf den Google zur Generierung der KI-Zusammenfassungen angewiesen ist. In Reaktion auf diese Situation schlug die CMA am Mittwoch eine Reihe von Maßnahmen vor, die sicherstellen sollen, dass Nachrichten- und Inhaltsanbieter fairer mit ihren Inhalten von Google behandelt werden. Zu den Vorschlägen gehört auch, dass Verlage künftig die Möglichkeit erhalten, sich gegen die Verwendung ihrer Inhalte für KI-basierte Funktionen wie Zusammenfassungen oder das Training von KI-Modellen außerhalb der Google-Suche zu wehren.

In ihrem Blogbeitrag erklärte Google, dass man nun "Updates zu unseren Steuerungsmechanismen prüft, die es Webseiten ermöglichen sollen, sich spezifisch gegen die Nutzung von Inhalten für generative KI-Funktionen in der Google-Suche zu entscheiden." Allerdings wurde noch nicht klargestellt, ob diese neuen Steuerungsmöglichkeiten auch für Verlage außerhalb des Vereinigten Königreichs zugänglich sein werden.

"Unser Ziel ist es, die Nützlichkeit der Google-Suche für Menschen, die schnell Informationen suchen, zu schützen, während wir gleichzeitig den Webseitenbetreibern die richtigen Werkzeuge zur Verwaltung ihrer Inhalte an die Hand geben", erklärte das Unternehmen. "Wir freuen uns darauf, uns in den Prozess der CMA einzubringen und werden weiterhin Gespräche mit Webseitenbetreibern und anderen Beteiligten zu diesem Thema führen."

Google betonte auch, dass alle neuen Steuerungsmechanismen so gestaltet werden müssten, dass sie die Funktionsweise der Google-Suche nicht derart verändern, dass sie für die Nutzer "fragmentiert oder verwirrend" wird. Das übergeordnete Ziel bleibe es, "die Nützlichkeit" der Suchergebnisse zu erhalten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die KI-Zusammenfassungen von Google in der Vergangenheit bereits mehrfach fehlerhafte Informationen geliefert haben. Ein Beispiel dafür ist ein Screenshot, der fälschlicherweise das Mutterunternehmen von CNET als "Red Ventures" identifizierte, obwohl CNET aktuell zu Ziff Davis gehört. Dies könnte als Beispiel für die "fragmentierte und verwirrende Erfahrung" gesehen werden, die Google vermeiden möchte.

Die CMA erklärte, dass sie etwa ein Jahr lang auf die Ergebnisse der Konsultation warten werde, bevor sie weitere Maßnahmen ergreifen wird. In der Zwischenzeit hofft Google, eine Lösung zu finden, die Webseitenbetreibern und Verlagen noch mehr Wahlmöglichkeiten bietet.

Author: Katie Collins

Share This News
Conduent-Datenleck: Sind Ihre Konten unter den 25 Millionen Gefährdeten? So schützen Sie sich jetzt
Conduent-Datenleck: Sind Ihre Konten unter den 25 Millionen Gefährdeten? So schützen Sie sich jetzt

Ein schwerwiegendes Datenleck bei Conduent betrifft schätzungsweise 25 Millionen Personen, darunter 15 Millionen in Texas. Unbefugte Dritte verschafften sich zwischen Oktober 2024 und Januar 2025 Zuga...

vor 59 Minuten 4 Min. Lesezeit Technologie Nelson Aguilar

Formel-1-Fans entdecken jetzt geheime Rennstrecken dank Apples neuem Karten-Guide

Apple bringt Formel-1-Fans neue digitale Erlebnisse direkt auf das iPhone. Mit dem neuen Karten-Guide lassen sich Rennstrecken weltweit in 3D erkunden, inklusive Tribunen, Pit-Garagen und Kurven. Der ...

vor 1 Stunden 3 Min. Lesezeit Technologie Blake Stimac

Heutige NYT Connections: Sportedition – Rätselhafte Tipps und Lösungen für den 27. Februar #522
Heutige NYT Connections: Sportedition – Rätselhafte Tipps und Lösungen für den 27. Februar #522

Heute erscheint die neue Ausgabe von Connections Sportedition mit spannenden Puzzles rund um Sportthemen. Spieler erwarten knifflige Gruppen wie Surftermine, AL Cy Young Gewinner und Anfangsbuchstaben...

vor 2 Stunden 2 Min. Lesezeit Technologie Gael Cooper

Warner Bros. Discovery hält Paramounts Angebot für besser als das von Netflix – überraschende Wendung im Streaming-Rennen
Warner Bros. Discovery hält Paramounts Angebot für besser als das von Netflix – überraschende Wendung im Streaming-Rennen

Warner Bros. Discovery hat überraschend das Angebot von Paramount als besser bewertet als das von Netflix. Nachdem Paramount eine neue Übernahmeofferte vorlegte, erklärte der WBD-Vorstand, dass das An...

vor 2 Stunden 3 Min. Lesezeit Technologie Kourtnee Jackson

"NYT präsentiert Hinweise, Antworten und Unterstützung für den 27. Februar – Rätsel #726"

Die heutige Ausgabe des Strands-Ratsels fordert Spieler mit dem Thema "Es ist ein bisschen zu viel" heraus. Wer Schwierigkeiten hat, findet in diesem Beitrag Hinweise, Strategien und alle Antworten, i...

vor 2 Stunden 3 Min. Lesezeit Technologie Gael Cooper

Geheime Tipps und Lösungen für NYT Connections Nr. 992 – 27. Februar enthüllt
Geheime Tipps und Lösungen für NYT Connections Nr. 992 – 27. Februar enthüllt

Die heutigen NYT Connections Nr 992 bieten Spielern spannende Herausforderungen mit vier farblich gekennzeichneten Gruppen von leicht bis schwer Gelb steht fuer hinterlistige Verrater Gruen beschreibt...

vor 2 Stunden 2 Min. Lesezeit Technologie Gael Cooper

Wordle #1714 am 27. Februar: Diese Hinweise führen dich heute zur richtigen Lösung
Wordle #1714 am 27. Februar: Diese Hinweise führen dich heute zur richtigen Lösung

Das heutige Wordle #1714 stellt Spieler vor eine besondere Herausforderung, denn das gesuchte Wort beginnt mit D, endet auf Y und beinhaltet einen seltenen Buchstaben zweimal. Mit den richtigen Hinwei...

vor 2 Stunden 2 Min. Lesezeit Technologie Gael Cooper

New York verklagt Valve: Spielentwickler soll illegales Glücksspiel fördern
New York verklagt Valve: Spielentwickler soll illegales Glücksspiel fördern

Die Generalstaatsanwaltin von New York hat Valve verklagt und dem Spieleentwickler vorgeworfen, durch Loot Boxen illegales Glücksspiel zu fördern. Besonders Kinder und Jugendliche sollen durch zufalls...

vor 3 Stunden 3 Min. Lesezeit Technologie Steven Musil

Firefox enthüllt neue KI-Funktionen – So behalten Sie die Kontrolle
Firefox enthüllt neue KI-Funktionen – So behalten Sie die Kontrolle

Mozilla hat in der neuen Version von Firefox KI-Funktionen integriert, die den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Online-Erfahrung bieten. Mit einem speziellen Menü können Nutzer die KI-Funktionen jeder...

vor 3 Stunden 3 Min. Lesezeit Technologie Julian Dossett

Spotify und Liquid Death präsentieren: Die Urne, die dein Jenseits zum Beben bringt

Spotify und Liquid Death stellen eine aussergewohnliche Innovation vor: die Eternal Playlist Urn kombiniert Musik und Gedaechtnis und ermoeglicht es Verstorbenen, ihre Lieblingssongs auch nach dem Tod...

vor 3 Stunden 3 Min. Lesezeit Technologie Alex Valdes