Firefox enthüllt neue KI-Funktionen – So behalten Sie die Kontrolle
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Mozilla hat diese Woche neue KI-Funktionen in seinen Browser Firefox integriert. Die Funktionen können von den Nutzern jederzeit deaktiviert werden, sodass die Kontrolle vollständig bei ihnen liegt. Ajit Varma, Leiter von Firefox, betonte Anfang des Monats in einem Blogbeitrag, dass KI das Internet grundlegend verändere und dass die Erwartungen der Menschen an KI stark variieren. Deshalb habe Mozilla beschlossen, spezielle Kontrollmöglichkeiten für die KI-Funktionen zu entwickeln.
Bereits im November erklärte Varma in einem Blogbeitrag, dass Mozilla die KI-Integration in Firefox weiter ausbauen wolle. Zu den Neuerungen zählen ein KI-gestützter Chatbot in der Sidebar sowie Funktionen für KI-unterstützte Zusammenfassungen von Inhalten. Im Februar wies Varma jedoch darauf hin, dass viele Nutzer keine KI-Funktionen nutzen möchten. Daher hat Mozilla in der aktuellen Version einen Schalter eingebaut, mit dem die KI-Features vollständig deaktiviert werden können.
Ein Mozilla-Sprecher bestätigte gegenüber CNET, dass die KI-Funktionen in Firefox optional sind, transparent gestaltet wurden und sich leicht kontrollieren oder abschalten lassen. Ziel sei es, ein verbessertes Surferlebnis zu bieten, bei dem Nutzer selbst bestimmen können, wie sie das Web und die zunehmend präsente KI nutzen möchten.
Die Version 148 von Firefox wurde am 24. Februar für Desktop-Rechner veröffentlicht. Der Sprecher erläuterte, dass die Veröffentlichung zunächst auf Desktops beschränkt sei, um das Nutzererlebnis zu optimieren. Feedback aus der frühen Nutzung werde genau analysiert und für zukünftige Entwicklungen genutzt.
Mit der Integration von KI reiht sich Firefox in die Reihe führender Browser ein, die bereits KI-Technologien implementiert haben. Dazu zählen unter anderem Google Chrome, Apples Safari und Microsoft Edge.
Kontrollmöglichkeiten für KI in Firefox
Firefox verfügt über rund 200 Millionen aktive Nutzer pro Monat und ist der größte nicht-kommerzielle Browser weltweit. In der aktualisierten Version gibt es ein neues Einstellungsmenü, das Schalter für jede KI-Funktion bereitstellt. Nutzer können so einzelne oder alle KI-Optionen nach Belieben aktivieren oder deaktivieren.
Erik Avakian, technischer Berater der Info-Tech Research Group und ehemaliger Chief Information Security Officer von Pennsylvania, bewertet die Entscheidung Mozillas positiv. Sie zeige, dass das Unternehmen die Auswirkungen von KI auf Datenschutz und Vertrauen ernst nehme. Laut Avakian können KI-Funktionen im Browser, selbst unterstützende, Datenschutz-, Sicherheits- und Compliance-Fragen aufwerfen. Mozilla hingegen implementiere Kontrollmöglichkeiten frühzeitig, während andere Unternehmen durch eine schnelle KI-Integration das Vertrauen der Nutzer gefährden könnten.
Die neue Firefox-Version integriert KI in den alltäglichen Internetgebrauch auf verschiedene Weise. Nutzer können KI-Funktionen für Sprachübersetzungen, PDF-Alt-Texte, Vorschläge für Tab-Gruppierungen, Link-Vorschau-Zusammenfassungen sowie den Sidebar-Chatbot deaktivieren. Außerdem lässt sich auswählen, welcher Chatbot genutzt werden soll, zum Beispiel ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini.
Im Juli erläuterte Jolie Huang, Leiterin der KI-Produktentwicklung bei Mozilla, die Position von Firefox zu KI und unterstrich den Schwerpunkt auf Datenschutz. Sie stellte die geplanten KI-Funktionen vor und betonte, dass der Schutz der persönlichen Daten weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Mozilla entwickle Funktionen, die datenschutzfreundlich sind und gleichzeitig ein intelligenteres und produktiveres Surferlebnis ermöglichen, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen.
Die Kombination aus neuen KI-Funktionen und klaren Kontrollmöglichkeiten macht Firefox zu einem der Browser, die auf verantwortungsbewusste KI-Nutzung setzen. Nutzer können entscheiden, wie viel KI sie in ihrem Alltag einsetzen möchten, und behalten jederzeit die Kontrolle über ihre Daten und die Art der Nutzung.
Author:
Julian Dossett
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