Vergiss die Mikrowelle: Die überraschend bessere Methode, Reste aufzuwärmen
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- Last update: 04.03.2026
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Reste sind eine praktische Möglichkeit, Mahlzeiten zu verlängern und Lebensmittel effizient zu nutzen. Ob es um das Vorkochen für die Woche oder das Aufteilen eines Abendessens auf mehrere Portionen geht, das richtige Aufwärmen ist entscheidend. Dabei sollte man wissen, wann die Mikrowelle nicht die beste Wahl ist.
Vor einiger Zeit habe ich aufgehört, die meisten Lebensmittel in der Mikrowelle aufzuwärmen, und es war eine Entscheidung, die ich nie bereut habe. Zwar ist die Mikrowelle schnell, jedoch beeinflusst sie oft den Geschmack und die Konsistenz von Speisen, was besonders bei bestimmten Gerichten unerwünscht ist. Stattdessen setze ich häufig auf eine Heißluftfritteuse oder eine Pfanne, und die Ergebnisse sind deutlich besser. Reste verdienen eine zweite Chance, die genauso lecker ist wie beim ersten Mal.
Pizza und Fladenbrot
Der beste Weg zum Aufwärmen: Heißluftfritteuse oder Toasterofen. Die Mikrowelle zerstört den Geschmack und die Konsistenz von Pizza, während ein Toaster oder Umluftofen eine bessere, aber langsamere Alternative darstellt, wobei die Pizza dabei austrocknen kann. In einer Heißluftfritteuse erwärmt man Pizza in nur etwa zwei Minuten bei 200°C, und sie bleibt gleichmäßig warm und knusprig. Dabei sollte der Korb oder Rost genutzt werden, um zu verhindern, dass die Pizza am Boden verbrennt. Zudem verbraucht eine Heißluftfritteuse weniger Energie als ein herkömmlicher Ofen.
Frittierte Speisen
Der beste Weg zum Aufwärmen: Heißluftfritteuse. Reste von frittierten Lebensmitteln wie Hähnchen, Pommes Frites, Mozzarella-Sticks oder Frühlingsrollen lassen sich in der Heißluftfritteuse problemlos wieder knusprig aufwärmen. Dickere Hähnchenteile sollten bei 160–175°C für etwa drei Minuten erwärmt werden, um ein Verbrennen von außen und eine unzureichende Erwärmung von innen zu vermeiden. Die Heißluftfritteuse benötigt weniger Öl als herkömmliches Frittieren und sorgt für ein deutlich besseres Ergebnis.
Nudeln, Pasta und Reisgerichte
Der beste Weg zum Aufwärmen: Antihaft-Pfanne. Dies gilt für italienische Pasta, indische Currys mit Reis, asiatische Nudelgerichte sowie chinesische Reis- oder Nudelpfannengerichte mit Gemüse, Fleisch oder pflanzlichem Protein. In der Mikrowelle werden Nudeln schnell gummiartig, und Fleisch wird zäh. In einer Antihaft-Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmt, unter gelegentlichem Wenden, behalten die Gerichte ihre ursprüngliche Konsistenz. Edelstahl-, Kohlenstoffstahl- oder Gusseisenpfannen eignen sich besonders, um Reis knusprig zu machen.
Steak, Schweinekoteletts, Burger und gegrilltes Hähnchen
Der beste Weg zum Aufwärmen: Gusseisen- oder Antihaft-Pfanne. Fleisch wie Steak oder Schweinekoteletts sollten in einer abgedeckten Pfanne bei niedriger Hitze angebraten werden, um die Kruste zu bewahren und das Innere gleichmäßig zu erwärmen. Für empfindlicheres Fleisch wie Fisch empfiehlt sich eine Antihaft-Pfanne, um ein Festkleben oder Zerfallen zu vermeiden. Auch wenn aufgewärmtes Fleisch nie ganz wie frisch vom Grill schmeckt, bleibt es durch diese Methode dennoch saftig und genießbar.
Geschmortes, gebratenes oder langsam gegartes Fleisch
Der beste Weg zum Aufwärmen: Abgedeckte Pfanne mit etwas Flüssigkeit. Gerichte wie geschmortes Hähnchen in Weinsauce oder Rinderrippen sollten vorsichtig in einer abgedeckten Pfanne mit Wasser oder Brühe erwärmt werden. Die Flüssigkeit sorgt dafür, dass das Fleisch saftig und zart bleibt und die ursprüngliche Kochmethode simuliert wird.
Die Mikrowelle ist selten die beste Wahl
Obwohl die Mikrowelle schnell ist, führt sie oft zu einer gummiartigen, trockenen oder matschigen Konsistenz. Sie erwärmt Speisen ungleichmäßig und kann dabei heiße und kalte Stellen hinterlassen, was die Qualität der Reste beeinträchtigt. Zudem hinterlässt sie häufig Verschmutzungen, die zusätzliche Reinigung erfordern. Viele der oben genannten Methoden dauern weniger als fünf Minuten und liefern deutlich bessere Ergebnisse. Eine Heißluftfritteuse ist fast genauso schnell wie eine Mikrowelle, bietet jedoch eine wesentlich bessere Qualität. Sie ist zudem energieeffizienter und lohnt sich auf lange Sicht.
Wann ist die Mikrowelle geeignet?
Für weichere Lebensmittel wie Suppe, Soßen, Reis oder Kartoffelpüree ist die Mikrowelle in Ordnung, da sie die Konsistenz kaum verändert. Sie eignet sich auch, um Butter zu erweichen, Popcorn zu machen, Wasser oder Babynahrung zu erwärmen oder Eier zu pochieren. In diesen Fällen stellt die Mikrowelle eine schnelle und praktische Lösung dar.
Author:
David Watsky
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