"FCC erschwert Zugang zu günstigem Internet – Warum Kritiker von einem 'Krieg gegen die Armen' sprechen"
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- Last update: 04.03.2026
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Die Federal Communications Commission (FCC) plant umfassende Änderungen am Lifeline-Programm, das als letzte staatliche Breitbandförderung in den USA gilt. Am 18. Februar stimmte die republikanische Mehrheit der Kommission mit 2-1 Stimmen entlang der Parteilinien dafür, Vorschriften zu überprüfen, die den Prüfungsprozess für Lifeline verschärfen sollen. Lifeline bietet einkommensschwachen Haushalten einen monatlichen Zuschuss von 9,25 Dollar für Telefon- und Internetdienste. Das Budget für das Jahr 2025 beträgt 2,9 Milliarden Dollar. Anspruchsberechtigt sind Haushalte, die 135% oder weniger des US-amerikanischen Armutsgrenzwertes verdienen, was für eine vierköpfige Familie 44.550 Dollar pro Jahr entspricht.
Die Republikaner rechtfertigen die Änderungen mit dem Ziel, Verschwendung zu verhindern, obwohl die Belege dafür gering sind. Ein Bericht des Inspektorats der FCC aus dem Januar zeigte, dass zwischen 2020 und 2025 Zahlungen in Höhe von 5 Millionen Dollar an verstorbene Personen und weitere 5,5 Millionen Dollar für doppelte Anmeldungen geleistet wurden. FCC-Vorsitzender Brendan Carr erklärte, dass staatliche Mittel nicht für Telefon- und Internetdienste für Verstorbene ausgegeben werden sollten. Experten weisen jedoch darauf hin, dass diese 10,5 Millionen Dollar im Vergleich zu den Gesamtausgaben des Programms nur 0,1% ausmachen und somit keine ernsthaften Integritätsprobleme darstellen. Zum Vergleich: Die US-Regierung hat bis Anfang März über 5 Milliarden Dollar für militärische Operationen im Iran ausgegeben.
Die Änderungen am Lifeline-Programm werden laut Anna Gomez, der einzigen abweichenden Demokratin in der FCC, als politisches Instrument betrachtet. Sie kritisierte, dass die vorgeschlagenen Änderungen das Programm unnötig schwächen und seine Fähigkeit untergraben, erschwingbare Internetverbindungen bereitzustellen. Studien zeigen, dass viele Menschen keinen Internetzugang haben, weil sie ihn sich nicht leisten können. Bei durchschnittlichen monatlichen Kosten von etwa 80 Dollar in den USA deckt der Lifeline-Zuschuss von 9,25 Dollar nur einen kleinen Teil dieser Ausgaben ab. Internetzugang wirkt sich positiv auf Gesundheit, Beschäftigung und psychisches Wohlbefinden aus. So wurde festgestellt, dass jeder Dollar, der im Rahmen des Affordable Connectivity Program (ACP) während der Pandemie ausgegeben wurde, das Bruttoinlandsprodukt um 3,89 Dollar steigerte.
Aktuell sind 8,1 Millionen Amerikaner im Lifeline-Programm eingeschrieben, was nur 21% der Berechtigten entspricht. Im Vergleich dazu hatte das ACP vor seinem Ende 2024 23 Millionen Teilnehmer und bot einen Zuschuss von 30 Dollar pro Monat. Verschärfte Anforderungen, insbesondere die Vorlage vollständiger Sozialversicherungsnummern, könnten weitere einkommensschwache Haushalte vom Programm ausschließen. Alisa Valentin von Public Knowledge äußerte Bedenken, dass die Änderungen abschreckend wirken und in eine breitere politische Erzählung passen, die einkommensschwache und immigrantische Gemeinschaften benachteiligt.
Zusätzlich erwägt die FCC, die Definition der Berechtigung zu ändern. Derzeit gilt eine „Ein-Haushalt“-Regel, bei der Personen, die zusammenleben und ihr Einkommen teilen, als ein Haushalt zählen. Zukünftig könnte eine „Ein-Haushalt-pro-Wohnung“-Regel gelten, wodurch mehrere Mitbewohner mit separaten Rechnungen nur einen Zuschuss insgesamt erhalten würden. Gomez bezeichnete diesen Vorschlag als „grausam und strafend“ und argumentierte, dass er die Lebensrealität armer Menschen nicht berücksichtigt. Laut Pew Research Center haben nur 54% der US-Amerikaner mit einem Jahreseinkommen von 30.000 Dollar oder weniger einen Breitbandanschluss, während bei Haushalten mit mehr als 100.000 Dollar Einkommen 94% Zugang haben. Die Vorlage vollständiger Sozialversicherungsnummern ähnelt Maßnahmen der Trump-Regierung, die darauf abzielten, Einwanderer von sozialen Sicherheitsnetzen auszuschließen.
Trotz der bevorstehenden Änderungen deckt der Lifeline-Zuschuss von 9,25 Dollar monatlich weiterhin nur einen Teil der Internetkosten ab. Mehrere Bundesstaaten und Internetanbieter bieten eigene Programme für einkommensschwache Haushalte an. Staatliche und lokale Ressourcen helfen, die Kosten zu senken, beispielsweise bietet Chicago über das Programm „Chicago Connected“ kostenlosen Internetzugang für Familien in öffentlichen Schulen und berechtigte Hochschulen. Große Internetanbieter wie Spectrum und Xfinity offerieren ebenfalls Rabatte ab 15 Dollar pro Monat für Kunden, die Programme wie National School Lunch Program, Medicaid oder SNAP nutzen. Non-Profit-Organisationen unterstützen zusätzlich durch Bereitstellung von Geräten, mobile Hotspots oder Hilfe bei Rechnungen, um die digitale Kluft zu verringern.
Insgesamt zeigen die geplanten Änderungen der FCC am Lifeline-Programm, dass einkommensschwache Haushalte künftig stärker auf bürokratische Hürden stoßen könnten. Kritiker argumentieren, dass diese Maßnahmen den Zugang zu erschwinglichem Internet weiter einschränken, während die tatsächliche finanzielle Verschwendung des Programms vergleichsweise gering ist. Die Debatte spiegelt größere politische Fragen wider, wie soziale Gerechtigkeit, Zugang zu digitalen Ressourcen und staatliche Verantwortung gegenüber einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen.
Author:
Joe Supan
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