Das Zeitalter des Promptware: Wie KI-Hacking die Smart Homes bedroht und was dagegen hilft

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  • Last update: 28.01.2026
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Mit der zunehmenden Integration von kuenstlicher Intelligenz in Smart Homes entsteht eine neue Art digitaler Bedrohung. Promptware nutzt manipulative Eingaben, um KI-Systeme zu unerwuenschten Handlungen zu bewegen. Betroffen sind nicht nur Unternehmen, sondern auch private Haushalte, was neue Sicherheitsmassnahmen erforderlich macht.
Das Zeitalter des Promptware: Wie KI-Hacking die Smart Homes bedroht und was dagegen hilft

In modernen Haushalten, die mit vernetzter Technik ausgestattet sind, galt die Annahme lange Zeit, dass sie gut gegen klassische Cyberangriffe geschtzt seien, sofern ihre Systeme regelmig gepflegt und aktualisiert werden. Doch mit der zunehmenden Integration knstlicher Intelligenz (KI) ist eine neue, ernsthafte Bedrohung aufgetreten. Diese Bedrohung nutzt keine traditionellen Sicherheitslcken in der Software aus, sondern zielt direkt auf das Verhalten von KI-Systemen ab.

Diese neue Bedrohung wird als "Prompt Injection" bezeichnet, im Volksmund auch "Promptware" genannt. Es handelt sich dabei um eine Form von Cyberangriffen, bei denen bsartige Anweisungen in KI-Systeme eingeschleust werden, um diese zu unerwnschten oder betrgerischen Aktionen zu bewegen. Diese Angriffe betreffen nicht nur groe Technologieunternehmen, sondern auch private Nutzer, besonders im Bereich vernetzter Haushalte.

In Smart Homes kann Promptware gravierende Folgen haben. Angreifer knnten zum Beispiel durch manipulierte Eingaben Heizsysteme steuern, Beleuchtung deaktivieren oder den Zugriff auf intelligente Trschlsser erlangen. Da KI-Assistenten zunehmend mit Haustechnik, Mobilgerten und Kommunikationsdiensten verbunden sind, wchst die potenzielle Angriffsflche erheblich.

Fachleute untersuchen weiterhin, welche Risiken Promptware fr groe Sprachmodelle und deren Anwendungen mit sich bringt. Besonders problematisch an dieser neuen Bedrohung ist, dass solche Angriffe sich an unaufflligen Stellen verbergen knnen und von traditioneller Sicherheitssoftware nicht erkannt werden. Diese Tatsache stellt eine bedeutende Herausforderung dar, da KI-Systeme immer mehr in unseren Alltag integriert werden.

Ein Beispiel, das auf einer internationalen Sicherheitskonferenz vorgestellt wurde, veranschaulicht das Ausma der Bedrohung. Forschende der Universitt Tel Aviv zeigten auf, wie manipulierte Befehle in alltglichen Nachrichten versteckt werden knnen. Durch die enge Verbindung eines KI-Systems mit Smart-Home-Anwendungen war es mglich, Fenster zu ffnen, Heizkessel zu aktivieren oder Standortdaten weiterzugeben. Die Befehle waren so gestaltet, dass sie durch unauffllige Auslser innerhalb von E-Mails oder Kalendereintrgen aktiviert wurden.

Besonders alarmierend war dabei, dass in vielen Fllen keine aktive Handlung durch den Nutzer erforderlich war. Es reichte, dass das KI-System Inhalte las oder zusammenfasste. Die entdeckten Schwachstellen wurden dem betroffenen Unternehmen frhzeitig gemeldet und im Jahr 2025 durch technische Schutzmanahmen behoben. Es wurde betont, dass die Zusammenarbeit mit Sicherheitsforschern eine wesentliche Rolle bei der Strkung der KI-Systeme spielt.

Trotz dieser Verbesserungen zeigt der Vorfall das grundlegende Risiko von Promptware auf. Da diese Angriffe nicht auf bekannte Malware-Strukturen zurckgreifen, bleiben sie fr herkmmliche Schutzmechanismen unsichtbar. Mit der zunehmenden Verbreitung neuer KI-Assistenten und der geplanten Erweiterung bestehender Sprachdienste wird das Problem noch relevanter.

Um das Risiko von Promptware-Angriffen zu minimieren, werden mehrere grundlegende Schutzmanahmen empfohlen. Zunchst sollte das Betriebssystem sowie alle Anwendungen regelmig aktualisiert werden, da Sicherheitslcken und KI-Funktionen fortlaufend angepasst werden. Automatische Updates sind besonders hilfreich, um bekannte Schwachstellen schnell zu schlieen.

Ein weiterer wichtiger Schutz besteht darin, vorsichtig mit Nachrichten von unbekannten Absendern umzugehen. Einige Varianten von Promptware erfordern das ffnen oder Besttigen von Inhalten. Unbekannte Mitteilungen sollten daher immer gelscht und nicht weiter beachtet werden.

Zustzlich sollte KI nicht damit beauftragt werden, Inhalte zu verarbeiten oder zusammenzufassen, deren Ursprung oder Inhalt unklar ist. Viele Angriffe werden erst dann wirksam, wenn die KI aktiv angewiesen wird, Texte oder Daten auszuwerten.

Ein weiterer Schritt zum Schutz vor Promptware besteht darin, die KI-Funktionen in E-Mail-Programmen, Kalendern oder Messaging-Diensten zu deaktivieren oder stark einzuschrnken. Wenn dies nicht vollstndig mglich ist, sollte festgelegt werden, dass KI-Systeme nur nach ausdrcklicher Zustimmung des Nutzers agieren drfen. Dieses Prinzip stellt sicher, dass die menschliche Kontrolle gewahrt bleibt.

Schlielich sollte beim Kopieren und Einfgen von Betreffzeilen, Dateinamen oder lngeren Texten Vorsicht geboten sein. Promptware kann sich in den letzten Teilen solcher Inhalte verstecken. Eine kurze berprfung vor der Weiterverwendung kann helfen, unerwnschte Befehle frhzeitig zu identifizieren und zu verhindern.

Author: Tyler Lacoma

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