Starlink Nutzt Deine Persönlichen Daten für KI-Training – So Kannst Du Dich Abmelden
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Starlink integriert ab sofort standardmäßig Kundendaten in die Nutzung für Künstliche Intelligenz (KI). Am 15. Januar aktualisierte das Unternehmen seine Datenschutzrichtlinie, um zu ermöglichen, dass persönliche Daten der Nutzer für das Training von KI-Modellen verwendet werden können. Alle Kunden sind automatisch eingeschlossen, können der Nutzung ihrer Daten jedoch relativ unkompliziert widersprechen.
Starlink gibt an, dass personenbezogene Informationen „zur Schulung unserer maschinellen Lern- oder KI-Modelle verwendet werden können“. Die Richtlinie besagt zudem, dass die Daten auch an Dritte weitergegeben werden dürfen, „um KI-Modelle zu trainieren, einschließlich für deren eigene unabhängige Zwecke“. Bei der Überprüfung eines eigenen Starlink-Kontos wurde ein Hinweis angezeigt: „Sie erlauben, dass Ihre Daten zum Training von KI-Modellen verwendet werden.“ Dies bedeutet, dass Nutzer automatisch in die Nutzung ihrer persönlichen Daten für KI-Trainings einbezogen werden.
William Budington, Technologe bei der Nonprofit-Organisation Electronic Frontier Foundation, erklärte, dass diese Vorgehensweise Teil eines allgemeinen Trends sei, möglichst viele Daten für maschinelles Lernen zu nutzen, „in der Hoffnung, dass dabei positive Ergebnisse entstehen, unabhängig davon, dass private Informationen betroffen sind“.
Welche Daten genau gesammelt werden, bleibt entscheidend. Die Datenschutzrichtlinie nennt die üblichen Informationen, die von Internetanbietern erwartet werden: Kontaktdaten, Leistungsmetriken und Abrechnungsinformationen. Darüber hinaus kann Starlink „Kommunikationsinformationen wie Audio-, elektronische oder visuelle Informationen“ sowie „Schlüsse, die aus anderen gesammelten persönlichen Informationen gezogen werden“, erfassen. Auf einer separaten Seite von Starlink wird jedoch klargestellt: „Ihr Internetverlauf wird niemals mit KI-Modellen geteilt, einschließlich individueller Surfgewohnheiten oder Standortdaten.“
Der Großteil des Internetverkehrs auf Webseiten ist über HTTPS verschlüsselt, wodurch Starlink E-Mails oder persönliche Nachrichten nicht direkt für das KI-Training nutzen kann. Dennoch können Informationen über besuchte Webseiten und die Zeitpunkte des Besuchs für Unternehmen, die KI-Modelle trainieren, von Bedeutung sein und potenziell Nachteile für einzelne Nutzer haben. Buddington weist auf Risiken hin: „Es besteht die Gefahr, dass generative KI durch sogenannte Prompt-Engineering-Techniken auf die ursprünglichen Trainingsdaten schließen kann.“ Ein Artikel der Scientific American von 2023 erklärt, dass „KI-Modelle Inhalte wiedergeben können, die zu ihrem Training genutzt wurden – einschließlich sensibler persönlicher Daten und urheberrechtlich geschützter Werke“.
Die Aufnahme der KI-Datennutzung in die Starlink-Datenschutzrichtlinie erfolgte nur zwei Wochen vor der Ankündigung, dass SpaceX das Unternehmen xAI übernehmen wird. Starlink hat derzeit über 9 Millionen Kunden weltweit.
So können Nutzer die KI-Datennutzung deaktivieren
Wer nicht möchte, dass seine Daten für das Training von KI-Modellen verwendet werden, kann dies über die Starlink-App oder die Webseite widersprechen. Dazu muss man sich einloggen, das Kontoportal öffnen und den Abschnitt „Datenschutz-Einstellungen“ auswählen. Anschließend kann das Häkchen entfernt werden, das Starlink die Nutzung der Daten für KI-Trainings erlaubt. Nach der Deaktivierung wird im Konto angezeigt: „Ihre Daten werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.“
Zur zusätzlichen Absicherung persönlicher Daten wird die Nutzung eines vertrauenswürdigen VPN empfohlen. Buddington erklärt: „Ein VPN verschlüsselt die gesamte Kommunikation, sodass Starlink keine Einsicht in die Internetaktivitäten erhält. Dies ist der beste Schutz, um zu verhindern, dass Daten im KI-Training von Starlink verwendet werden.“ Dabei muss beachtet werden, dass ohne Installation des VPN direkt auf dem Router jedes Gerät separat verbunden werden muss, um den Schutz auf allen Geräten sicherzustellen.
Author:
Joe Supan
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