ADT erwirbt KI-Unternehmen zur Erkennung von Personen und Aktivitäten in Ihrem Zuhause
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Am Dienstag hat ADT eine bedeutende Akquisition bekanntgegeben, die die Zukunft der Heimsicherheit betrifft. Im Rahmen eines Deals im Wert von 170 Millionen US-Dollar hat ADT das Unternehmen Origin AI übernommen, das sich auf die Erkennung von Personen in Innenräumen spezialisiert hat. ADT bezeichnet diese Technologie als KI-basierte Erkennungslösung.
Details zur konkreten Nutzung der KI-Technologie hat ADT bisher nicht veröffentlicht. Dennoch erfolgt diese Übernahme zu einem Zeitpunkt, an dem die Diskussion über die Überwachung durch Unternehmen wie Ring und Flock intensiver wird.
"Vor der Übernahme hat ADT die Technologie von Origin bereits getestet und evaluiert", sagte Omar Kahn, Chief Business Officer von ADT. "Für 2026 liegt der Fokus auf der Integration dieser Technologie in die ADT-Plattform, während die kommerzielle Nutzung erst 2027 geplant ist."
Die Technologie zur Präsenzdetektion unterscheidet sich von den großen Sprachmodellen, die oft mit Künstlicher Intelligenz (KI) in Verbindung gebracht werden. Ebenso unterscheidet sie sich von der Personenerkennung und Fahrzeugerkennung, wie sie beispielsweise von Flock verwendet wird. Das System arbeitet, indem es WLAN-Frequenzen innerhalb eines Hauses auf Störungen überwacht. Die KI ist darauf trainiert, Muster zu erkennen, die anzeigen, ob Personen zu Hause sind, wobei Haustiere ausgeklammert werden. Es wird zudem ermittelt, welche Aktivitäten die Menschen möglicherweise ausführen.
Diese Technologie wurde bereits in den letzten Jahren an verschiedenen Stellen eingesetzt. Sie findet unter anderem Anwendung in Lösungen für altersgerechtes Wohnen und bei den neuesten Philips-Hue-Lampen. Auf der CES 2026 wurde sie von Aqara präsentiert, wo Sensoren in der Lage sind, zu erkennen, ob sich mehrere Personen versammeln, stehen, sitzen oder liegen.
Auswirkungen der Präsenzdetektion auf die Privatsphäre
Die KI-basierte Erkennungstechnologie bietet sowohl Vorteile als auch Herausforderungen im Hinblick auf den Datenschutz. ADT hat bislang nicht detailliert erklärt, wie die Präsenzdetektion von Origin in die bestehenden Heimsicherheitssysteme integriert werden soll. Dennoch wurden Anwendungen wie intelligente Automatisierung, Personalisierung und eine Verringerung von Fehlalarmen genannt. Ein Beispiel könnte die automatische Anpassung eines unterstützten Thermostats durch ADT sein, wenn mehrere Personen im Haus erkannt werden.
Die Technologie weist jedoch bestimmte datenschutzfreundliche Merkmale auf. Sie nutzt keine Kameras, speichert keine Videodaten und erstellt keine Identitätsprofile auf der Grundlage von Gesichtsdaten oder anderen personenbezogenen Informationen. Es ist ihr nicht möglich zu erkennen, wer sich im Haus aufhält, sondern nur, wo sich Personen befinden und wie sie sich bewegen.
Dank dieser Eigenschaften sind Anwendungen wie die Benachrichtigung eines Pflegeheims möglich, wenn ein Bewohner sein Bett nicht verlässt, ohne dass eine invasive Überwachung stattfindet. Auf der anderen Seite gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre: Unternehmen könnten Informationen darüber erhalten, wann sich Personen zu Hause im Bett, beim Fernsehen oder beim Essen aufhalten, auch wenn ihre Identität nicht ermittelt wird.
ADT bezeichnet diese Funktionen als "Home Awareness" (Hausbewusstsein). Das Unternehmen betont außerdem, dass die Technologie mit lokalen Vorschriften und den zuständigen Behörden kooperiert. Dies könnte beispielsweise bedeuten, dass Feuerwehrleute informiert werden, wie viele Personen sich in einem brennenden Gebäude aufhalten. Gleichzeitig gibt es Risiken: Berichte zeigen, dass einige Strafverfolgungsbehörden Daten mit US-Einwanderungsbehörden geteilt haben. Dies eröffnet die Möglichkeit, dass diese Technologie in ähnlichen Kontexten genutzt werden könnte.
Die langfristigen Auswirkungen dieser Technologie hängen davon ab, wie ADT die Implementierung und Regulierung der KI-Technologie gestalten wird. Solange diese Details nicht bekannt sind, bleibt die Frage, ob die Chancen und Risiken der KI-basierten Präsenzdetektion ausgewogen sind, weiterhin offen.
Author:
Tyler Lacoma
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