Besser als eine Ballmaschine: Warum ich jetzt unbedingt einen Tennis-Roboter will

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Immer mehr Tennisfans entdecken die Vorteile von Robotern beim Training. Auf der CES 2026 in Las Vegas konnten neue Tennisroboter wie Acemate und Lumistar getestet werden, die mit Kameras, KI und prziser Ballverfolgung realistisches Spielgefhl bieten und Trainingsprogramme individuell anpassen.
Besser als eine Ballmaschine: Warum ich jetzt unbedingt einen Tennis-Roboter will

Für viele Tennisfans beginnt das Jahr mit den Australian Open, die nächste Woche stattfinden. Für mich persönlich startete die Tennissaison jedoch bereits in der vergangenen Woche in Las Vegas. Als leitender Laptop-Redakteur bei CNET war ich auf der CES 2026 auf der Suche nach den neuesten Laptops und Prozessoren. Am letzten Messetag jedoch konnte ich meiner großen Leidenschaft nachgehen: Ich hatte die Gelegenheit, zwei Tennisroboter auf dem Messegelände auszuprobieren.

Trainieren mit Acemate

Mein erster Stopp war der Stand von Acemate, wo ein Tennisroboter auf einem kleinen Feld demonstriert wurde. Ich stellte mich in die Schlange, betrat das Mini-Spielfeld und schnappte mir einen Schläger, um mit dem Acemate Tennisroboter zu spielen. Der Acemate-Roboter unterscheidet sich von humanoiden Robotern, die die Bewegungen eines professionellen Tennisspielers nachahmen. Er hat weder Arme noch Beine und nutzt keinen Schläger, um die Bälle zurückzuspielen. Stattdessen sieht er aus wie eine mobile Ballmaschine, die Bälle auffängt und wieder abgibt. Seine Bewegungen werden von vier Mecanum-Rädern gesteuert, die ihm erlauben, sich in alle Richtungen zu bewegen. Zwei 4K-Kameras helfen dem Roboter, Bälle präzise zu verfolgen und sich rechtzeitig zu positionieren.

Während meiner Demo auf dem Mini-Feld war ich überrascht, wie schnell und präzise der Roboter die Bälle zurückgab. Acemate gibt an, dass der Roboter eine Höchstgeschwindigkeit von fünf Metern pro Sekunde erreichen kann, was schneller ist, als ich mich auf einem Tennisplatz bewegen kann. Das System ist besonders für Spieler mit einem Niveau von USTA 3.5 oder darunter geeignet, um kontinuierliche Ballwechsel zu ermöglichen. Es gibt keine Verzögerung zwischen dem Auffangen eines Balls und dem Abgeben des nächsten, wodurch das Spielgefühl flüssig und natürlich bleibt.

Der Roboter nutzt auch seine Kameras, um Daten über die Geschwindigkeit, den Spin, die Platzierung und die Höhe der Schläge zu sammeln, sodass die Spieler in Echtzeit Feedback erhalten. Das Spielfeld ist in 25 Trainingszonen unterteilt, was gezieltes Üben bestimmter Schlagarten ermöglicht. Über die Acemate-App können Trainingsprogramme individuell angepasst werden, darunter Topspin- und Backspin-Bälle sowie Lobs für Überkopf-Schläge. Im Ballmaschinenmodus lässt sich die Geschwindigkeit des Roboters auf bis zu 60 Meilen pro Stunde einstellen. Zudem gibt es einen „Ballboy“-Modus, bei dem der Roboter Bälle sanft abgibt und mit Gestensteuerung gesteuert werden kann.

Der Acemate Tennis Roboter soll noch im Laufe dieses Monats, während der Australian Open, ausgeliefert werden. Der Einführungspreis liegt bei 1.599 US-Dollar, der reguläre Preis beträgt 2.499 US-Dollar. Eine Pickleball-Version wird in ein bis zwei Monaten verfügbar sein. Der Roboter wird mit einem abnehmbaren Akku, einem tragbaren Ladegerät und einer einjährigen Garantie geliefert. Die Akkulaufzeit beträgt etwa zwei Stunden, und ein zusätzlicher Akku kann für 99 US-Dollar erworben werden.

Lumistar für Tennis- und Basketballtraining

Mein nächster Halt war der Stand von Lumistar, wo sowohl Tennis- als auch Basketballroboter vorgestellt wurden. Lumistar bezeichnet diese Geräte als KI-Trainingssysteme, da sie stationär sind. Der Basketballroboter „Carry“ analysiert Sprungwürfe, gibt Bälle zurück und bewertet die Schussform sowie die Trefferquote. Durch Gestensteuerung können Spieler den Ball per Handzeichen anfordern.

Für Tennisinteressierte bietet das System „Tero“ eine interessante Lösung. Obwohl der Roboter auf Rädern transportiert werden kann, bleibt er auf dem Spielfeld stationär. Zukünftige Versionen sollen sich jedoch bewegen können, um ein menschlicheres Spielgefühl zu vermitteln. Der Tero besitzt ein Dreiachsen-Gimbal mit Doppelmotoren, das in der Lage ist, Bälle mit unterschiedlichen Spins und Flugbahnen auf das gesamte Spielfeld zu verteilen. Zwei 4K-Kameras und ein integrierter KI-Chip analysieren die Position und Schlagkraft des Spielers. Ein spezielles Armband, das während des Trainings getragen wird, misst die Schlagbewegung und liefert detaillierte Trainingsberichte.

Lumistar plant, zwei Modelle des Tero im März auf den Markt zu bringen: Das Basismodell wird etwa 1.000 US-Dollar kosten, während die Tero Pro-Version mit zusätzlichen KI-Trainingsmodi und Dual-Kameras bei rund 2.000 US-Dollar liegen soll. Der Basketballroboter „Carry“ wird zwischen 3.000 und 4.000 US-Dollar kosten und soll im zweiten Quartal über Kickstarter erhältlich sein.

Author: Matt Elliott

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