Photoshop setzt auf KI: Neuer Assistent übernimmt Bildbearbeitung – sogar Layer-Namen automatisch

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Adobe hat in Photoshop einen neuen KI Assistenten vorgestellt, der die Bildbearbeitung deutlich vereinfacht. Nutzer koennen nun Layer automatisch benennen, Farben anpassen oder unerwuenschte Elemente entfernen. Das Tool ist in Web und mobilen Versionen verfuegbar und richtet sich besonders an Anwender, die zeitsparend arbeiten wollen.
Photoshop setzt auf KI: Neuer Assistent übernimmt Bildbearbeitung – sogar Layer-Namen automatisch

Photoshop hat einen neuen KI-Assistenten eingeführt, der den Nutzern bei der Bildbearbeitung hilft, indem er automatisch sämtliche Layer mit nur einem Befehl benennt. Dieses Feature trägt dazu bei, die zeitaufwändige Suche nach einzelnen Ebenen erheblich zu reduzieren und verbessert die Effizienz bei der Nutzung der Software. Das neue Tool wurde erstmals im Rahmen der Adobe Creative-Konferenz im Herbst 2025 vorgestellt und fand dort großen Zuspruch.

Der KI-Assistent ist inzwischen in den Web- und mobilen Versionen von Photoshop für die Öffentlichkeit verfügbar. Er kann als Partner in der Bildbearbeitung genutzt werden, indem nahezu jede Art von Anpassung über einfache Befehle ausgeführt wird. Dazu gehören unter anderem Farbänderungen an Objekten oder das Entfernen störender Elemente. Während erfahrene Nutzer diese Anpassungen weiterhin manuell vornehmen können, bietet der KI-Assistent besonders für weniger versierte Anwender oder solche, die unter Zeitdruck arbeiten, deutliche Vorteile.

Ein ähnlicher KI-Assistent ist bereits seit mehreren Monaten in der öffentlichen Beta-Version von Adobe Express verfügbar, einer Plattform, die als Konkurrenz zu Canva auf dem Markt ist. Allerdings sind diese Assistenten nicht darauf ausgelegt, jede Aufgabe zu übernehmen, wie es etwa bei ChatGPT oder Gemini der Fall ist. Vielmehr bieten sie eine konversationsbasierte und eigenständige Bearbeitungserfahrung, bei der Nutzer Befehle eingeben können, die die KI selbstständig umsetzt. Dies zeigt, dass Adobe, wie auch andere Unternehmen in der Branche, verstärkt darauf setzt, Aufgaben an die KI zu delegieren und den kreativen Prozess zu unterstützen.

Die KI-Initiativen von Adobe sind Teil eines größeren Ansatzes zur konversationsgestützten Bildbearbeitung. Mike Polner, Vizepräsident für Produktmarketing bei Adobe Firefly, erläutert, dass einfache Befehle wie "Mach meinen Hut blau" nur den Anfang darstellen. Mit Projekten wie "Project Moonlight" strebt Adobe an, der KI zu ermöglichen, den Kontext eines Projekts zu verstehen, neue Ideen zu entwickeln und bestehende Inhalte zu analysieren, um kreative Unterstützung zu leisten. Diese Entwicklungen unterstreichen den langfristigen Plan von Adobe, die KI als Partner in kreativen Prozessen zu etablieren.

Eine aktuelle Umfrage von Adobe unter 16.000 Kreativen weltweit hat ergeben, dass 86 % der Befragten bereits generative KI-Technologien nutzen und 80 % angeben, dass diese Technologien Inhalte ermöglichen, die ohne den Einsatz von KI nicht realisiert werden könnten. Diese Ergebnisse verdeutlichen den wachsenden Trend zu generativen Medienwerkzeugen, zu denen auch Bild- und Videogeneratoren gehören. Modelle wie OpenAIs Sora und Googles Nano Banana haben im Jahr 2026 in dieser Hinsicht stark an Popularität gewonnen.

Adobe verfolgt bereits seit mehreren Jahren eine klare KI-Strategie. Im Jahr 2025 wurden mobile Apps für Photoshop, Firefly und ein neuer Videoeditor namens Premiere vorgestellt, die allesamt auf KI setzen. Dennoch gibt es in der kreativen Branche nach wie vor kritische Stimmen, vor allem von professionellen Fotografen, Designern und Illustratoren, die der Integration von KI in ihre Arbeit skeptisch gegenüberstehen. Besondere Bedenken bestehen hierbei in den Bereichen rechtliche, ethische und ökologische Aspekte der KI-Nutzung.

Die Einführung des KI-Assistenten ist nur eine von zahlreichen Neuerungen, die Adobe kürzlich vorgestellt hat. Weitere Innovationen beinhalten neue generative Audio- und Musik-Tools von Firefly sowie fortschrittliche Forschungsprojekte im Bereich der Fotografie-KI. Diese Entwicklungen machen deutlich, dass Adobe seine Plattformen zunehmend auf intelligente, kontextbewusste Unterstützung durch künstliche Intelligenz ausrichtet, um die kreativen Möglichkeiten seiner Nutzer zu erweitern und den Arbeitsfluss zu optimieren.

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