Google lenkt ein: 135-Millionen-Dollar-Vergleich um geheime Android-Datensammlung

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Google hat eine vorlufige Einigung in einer Sammelklage ber unrechtmige Datensammlung erreicht. Im Falle einer Besttigung wird das Unternehmen 135 Millionen US-Dollar an Android-Nutzer auszahlen. Die Klage wirft Google vor, seit 2017 heimlich Mobilfunkdaten zu sammeln, ohne den Nutzern eine Mglichkeit zur Ablehnung zu geben.
Google lenkt ein: 135-Millionen-Dollar-Vergleich um geheime Android-Datensammlung

Am Dienstag erzielte Google eine vorläufige Einigung in einer Sammelklage, die sich mit der unerlaubten Sammlung von Daten durch das Android-Betriebssystem befasst. Sollte die Vereinbarung vom Gericht genehmigt werden, wird Google 135 Millionen US-Dollar an Besitzer von Android-Geräten auszahlen, möglicherweise der größte Vergleich dieser Art in der Geschichte.

Die Klage behauptet, dass Google ab 2017 das Android-System so konfiguriert habe, dass es automatisch Mobilfunkdaten der Nutzer über die Anbieter sammelte, ohne dass eine Möglichkeit bestand, diese Datenerfassung abzulehnen. Kläger führten an, dass die Datensammlung selbst dann erfolgte, wenn Nutzer Funktionen wie die Deaktivierung der Standortverfolgung oder das Schließen von Anwendungen nutzten.

Ein zentraler Punkt der Klage ist die Behauptung, dass Googles Datensammlung gegen das Gesetz verstößt und eine Straftat namens Conversion darstellt. Conversion tritt ein, wenn Eigentum einer anderen Partei übernommen wird, um sie dauerhaft zu enteignen. Bisher wurde in keinem bekannten Conversion-Fall ein Vergleich in Höhe von 135 Millionen US-Dollar erzielt.

Im Rahmen des Vergleichs hat Google jede Schuld bestritten. Ein Unternehmenssprecher, José Castañeda, erklärte, dass das Unternehmen erfreut sei, den Fall zu lösen, der Branchenpraktiken falsch dargestellt habe. Gleichzeitig kündigte er an, dass Google zusätzliche Informationen bereitstellen werde, um den Nutzern zu verdeutlichen, wie die Dienste funktionieren.

Die Einigung könnte erhebliche Auswirkungen auf den Datenschutz und die Praxis der Datensammlung durch große Technologieunternehmen haben. Google wird zudem die Nutzungsbedingungen ändern. Unter anderem soll bei der Erstnutzung neuer Android-Geräte eine explizitere Zustimmung der Nutzer eingeholt werden. Es wird einen Schalter geben, um bestimmte Datensammlungen abzuschalten, und die Datenerhebung wird transparenter dargestellt.

Android-Nutzer, die eine Zahlung erhalten möchten, müssen an der Sammelklage teilgenommen haben. Da es sich um einen vorläufigen Vergleich vor dem ursprünglich angesetzten Verhandlungstermin im August handelt, sind viele Details noch offen. Das Gericht muss die Vereinbarung prüfen, den Zeitrahmen festlegen, die Zahlungsmethoden bestätigen und weitere Einzelheiten regeln.

Bisher ist bekannt, dass die Zahlungen pro Person auf maximal 100 US-Dollar begrenzt sind. Wer sich nicht rechtzeitig für die Sammelklage registriert hat, wird voraussichtlich keine Zahlung erhalten.

Zusätzlich gab es für Google eine weitere Einigung im Bereich Werbe-Targeting. Anfang der Woche stimmte das Unternehmen einer vorläufigen Vergleichszahlung von 68 Millionen US-Dollar in einer Sammelklage zu, die sich auf Google Assistant bezog, der künftig durch Gemini für Home ersetzt wird. Kläger berichteten, dass Geräte Google Assistant ohne aktive Nutzung belauscht hätten, sodass Werbung auf Basis von Informationen geschaltet wurde, die die Nutzer nicht freiwillig weitergegeben hatten. Bei diesem Vergleich erfolgt die Auszahlung automatisch, ohne dass ein Formular ausgefüllt werden muss.

Author: Tyler Lacoma

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