Filmt er dich mit seinen Brillen?

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  • Last update: 20.02.2026
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Immer mehr Menschen nutzen Smart-Brillen wie die Meta Ray-Bans, die unauffllig Kameras in dicken Rahmen verbergen. Experten warnen, dass Unwissenheit ber die Technologie zu Datenschutzproblemen fhren kann, denn Trger knnten ahnungslose Passanten filmen, ohne dass diese es bemerken.
Filmt er dich mit seinen Brillen?

Die Reaktion vieler Menschen auf die Meta Ray-Ban Smart-Brillen ist oft Überraschung oder Ablehnung. Diese Brillen, die rund 300 US-Dollar kosten, ähneln stark den klassischen schwarzen Ray-Ban Wayfarer-Modellen, wirken jedoch klobiger. Für Außenstehende ist kaum erkennbar, dass in diesen Brillen eine Kamera eingebaut ist.

Auch Menschen, die bisher keine Erfahrung mit Smart-Brillen haben, begegnen ihnen immer häufiger. So berichtet ein Nutzer, dass er diese Brillen zweimal in der Öffentlichkeit gesehen hat: einmal in der New Yorker U-Bahn gegenüber einer Person, die sie trug, und ein weiteres Mal in einer Bar bei schwachem Licht, wo die typischen Merkmale der Smart-Brillen nach kurzer Zeit erkennbar waren. Obwohl er nicht gefilmt wurde, bestand die Möglichkeit, dass dies geschehen könnte.

Smart-Brillen und Datenschutz

Viele Menschen wissen noch immer wenig über Smart-Brillen, was Datenschutzbedenken verstärkt. Einige Träger nutzen die Unwissenheit anderer, um Unbekannte heimlich zu filmen. Besonders gefährdet sind Obdachlose, Servicekräfte und Frauen. Smart-Brillen sind kein Nischenprodukt: Im Jahr 2025 verkaufte Meta sieben Millionen Paare. Für vergleichsweise geringe Kosten können Content-Creator, sogenannte „Manfluencer“, unbeteiligte Passanten aufnehmen.

Die Geräte können zudem zur Überwachung von Protesten oder zur Aufzeichnung in öffentlichen Toiletten und anderen Orten verwendet werden. Datenschutzprobleme verschärfen sich, wenn Unternehmen Funktionen wie Gesichtserkennung in Smart-Brillen integrieren – laut Berichten plant Meta dies.

Es wird nicht immer möglich sein, ohne Zustimmung in der Öffentlichkeit gefilmt zu werden. Jedoch kann es helfen, die Geräte zu erkennen und so heimlichen Aufnahmen vorzubeugen.

Erkennung von Smart-Brillen

Smart-Brillen unterscheiden sich im Aussehen und nicht alle verfügen über eine Kamera. Die meisten Kamera-Brillen stammen von Meta. Ein einfaches Erkennungsmerkmal ist das kleine LED-Indikatorlicht, das bei Foto- oder Videoaufnahme aktiviert wird. Bei der zweiten Generation der Meta Ray-Bans befindet sich die Kamera oben links im Rahmen aus Sicht des Trägers, während das LED-Licht gegenüberliegt und beim Filmen leuchtet oder bei Videoaufnahmen pulsiert.

Die Aufnahme erfolgt über eine Taste am rechten Bügel oder per Sprachbefehl, wie „Hey Meta, mach ein Foto“ bzw. „Hey Meta, mach ein Video“. Meta bietet zudem Modelle in Kooperation mit Oakley an: Das HSTN-Modell ähnelt den Ray-Ban-Rahmen, das Vanguard-Modell wirkt sportlicher, beide haben Kamera und LED an den entsprechenden Positionen. Zusätzlich gibt ein Klickgeräusch bei Fotoaufnahmen ein akustisches Signal, das jedoch subtil ist.

Selbst bei Kenntnis der Indikatoren ist es nicht immer eindeutig, ob aufgenommen wird. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist das LED-Licht kaum sichtbar, und einige Nutzer manipulieren die Geräte, um das Licht abzudecken oder zu deaktivieren.

Die Zukunft der Smart-Brillen

Smart-Brillen sind eine junge Technologie mit großem Potenzial. Sie können Menschen mit Sehbehinderungen unterstützen und ermöglichen es Kreativen wie Künstlern, Köchen oder Tischlern, Aufnahmen zu machen, während ihre Hände beschäftigt sind. Gleichzeitig bestehen Risiken, da derzeit nur wenige gesetzliche Regelungen Missbrauch verhindern. Mit zunehmender Nutzung werden sich soziale Normen entwickeln, ähnlich wie bei Handykameras.

Wer Smart-Brillen in der Öffentlichkeit erkennen kann, reduziert das Risiko, von Streichespielern oder böswilligen Personen ausgenutzt zu werden. Dies trägt dazu bei, die Nutzung dieser Technologie zu gestalten und zu definieren, welche Anwendungen akzeptabel sind.

Author: Jason Chun

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