Apple's Creator Studio-Abo: Zu teuer und zu wenig für mich
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- Last update: vor 5 Tage
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Im Jahr 2026 scheint das Angebot von Produkten und Dienstleistungen zunehmend auf Mietbasis zu erfolgen. Abonnements sind in vielen Bereichen der Technologie weit verbreitet – von Streaming-Diensten über Künstliche Intelligenz bis hin zu Cloud-Speichern und sogar der Nutzung von Apps. Auch Apple hat in den letzten Jahren verstärkt auf Abonnementmodelle gesetzt, und die neue Creator Studio Suite ist ein weiteres Beispiel dafür. Für mich persönlich stellt dieses Angebot jedoch keine geeignete Lösung dar.
Bereits 2023 führte Apple Abonnements für seine professionellen Apps ein, als Programme wie Final Cut Pro und Logic Pro auf das iPad kamen. Zu dieser Zeit schien die Möglichkeit, kostenpflichtige Apps anstelle der kostenlosen Varianten wie iMovie oder GarageBand zu nutzen, attraktiv. Für nur 5 US-Dollar pro Monat war es eine flexible Option, zusätzliche Funktionen bei Bedarf zu „mieten“.
Heute bietet Apple eine Suite von Kreativ-Apps für 13 US-Dollar pro Monat an, die sowohl auf Mac als auch auf iPad genutzt werden können. Diese Apps beinhalten neben den klassischen Funktionen auch KI-gestützte Erweiterungen für Programme wie Keynote, die ursprünglich kostenlos angeboten wurden. Für mich persönlich sind diese neuen Angebote jedoch wenig ansprechend, da ich bereits zahlreiche Abonnements bezahle und aktuell nicht zu den Zielkunden gehöre.
Ich bearbeite momentan keine Videos, komponiere keine Musik und führe selten umfangreiche Fotobearbeitungen durch. Sollte ich dies dennoch tun, wäre es für mich nicht sinnvoll, dauerhaft ein komplettes Paket zu abonnieren. Stattdessen würde ich es bevorzugen, einzelne Apps nach Bedarf zu erwerben. Pixelmator Pro ist mittlerweile auch auf dem iPad verfügbar, allerdings nur als Mietversion.
Die Miet-Option
Mit 13 US-Dollar pro Monat beziehungsweise 130 US-Dollar pro Jahr ist das Angebot nicht gerade günstig. Es gibt jedoch die Möglichkeit, das Abo mit der Familie zu teilen, und für Studierende sowie Lehrkräfte gibt es einen Rabatt, wodurch der Preis auf nur 3 US-Dollar pro Monat oder 30 US-Dollar pro Jahr sinkt. Zudem erhalten Käufer eines neuen Macs oder iPads drei kostenlose Monate des Abonnements. Dieses Modell spiegelt den allgemeinen Trend in der Softwarebranche wider, bei dem zunehmend auf Abonnements gesetzt wird – insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz – und erinnert an die Entwicklungen bei Google, Adobe, Microsoft und möglicherweise auch Meta.
Ich habe inzwischen meine maximale Anzahl an Abonnements erreicht. Neben den Kosten für Spielkonsolen und Fitness-Tracker zahle ich monatlich für Apple Cloud-Dienste und Apple One. Mit der Creator Studio Suite würde nun ein weiteres Abonnement hinzukommen. Bereits 2019 kritisierte ich diese Entwicklung, und die Situation hat sich seitdem verschärft.
Vor kurzem habe ich die neuen Apps auf einem M5 iPad Pro getestet, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Die Bedienung der Apps erschien mir jedoch kompliziert. Pro-Apps können anspruchsvoll sein, und obwohl Apple Tutorials anbietet, wirken die Funktionen für mich eher schwer zugänglich. Für gelegentliche Videobearbeitung oder Musikproduktion reichen die kostenlosen Apps vollkommen aus.
Pixelmator Pro auf dem iPad ist ein Vorteil für diejenigen, die lange auf diese Version gewartet haben, aber das Abo-Modell stößt bei mir auf Ablehnung. Alternativ existiert immer noch die ursprüngliche Pixelmator-App, die jedoch keine Updates mehr erhält.
Inhalt des Abonnements
Die Creator Studio Suite umfasst für iPadOS Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro sowie KI-gestützte Versionen von Numbers, Pages und Keynote. Auf dem Mac sind zusätzlich Motion, Compressor und MainStage enthalten, die erweiterte Funktionen für Musik, Grafik und Videokompression bieten. Auf dem Mac lassen sich diese Apps auch einzeln kaufen, was für Vielnutzer finanziell vorteilhafter sein könnte.
iPad und Vision Pro
Die Apps erfordern ein iPad mit M-Serie oder eines der aktuellen Einsteiger-iPads bzw. iPad Minis. Für mich persönlich sind diese Apps jedoch nicht notwendig. Ich würde es bevorzugen, wenn Apple die vollständigen Mac-Pro-Apps auf das iPad bringen würde, das dieselben Prozessoren nutzt. Bisher ist dies jedoch noch nicht der Fall.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Optimierung für das Vision Pro Headset. Einige Apps können zwar in iPadOS auf dem Vision Pro ausgeführt werden, jedoch ohne zusätzliche Funktionen. Alternativ kann das Headset mit einem Mac verbunden werden, wobei es dann nur als sehr teurer externer Monitor fungiert. Das Vision Pro von Apple kostet 3500 US-Dollar, ist mit einem M5-Chip ausgestattet und sollte eigentlich für professionelle Anwendungen mit erweiterten Funktionen geeignet sein. Bisher wurde dies jedoch noch nicht umgesetzt. Dies deutet darauf hin, dass für Apple nach wie vor die Macs die „echten“ Pro-Computer darstellen, gefolgt vom iPad und eventuell künftig vom Vision Pro.
Author:
Scott Stein
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