Was Darf Man Über ICE-Razzien in Sozialen Medien Teilen? Ich Habe Es Herausgefunden
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Angesichts der fortgesetzten Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE und des zunehmenden Drucks auf Migrantinnen und Migranten in zahlreichen Regionen der Vereinigten Staaten wächst die Unsicherheit darüber, welche Informationen zu Sichtungen oder Razzien in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden dürfen. In den vergangenen Monaten berichteten viele Aktivistinnen und Aktivisten, dass Inhalte mit Bezug zu ICE von Plattformen gelöscht, eingeschränkt oder markiert wurden.
Personen, die befürchten, dass staatliche Stellen persönliche Daten erfassen, wird geraten, beim Veröffentlichen sensibler Informationen Zurückhaltung zu üben oder vollständig darauf zu verzichten. Bundesbehörden wie das FBI sind befugt, soziale Netzwerke zu überwachen. In einzelnen Fällen wurden auch verschlüsselte Kommunikationskanäle überprüft. Bei Unsicherheit über mögliche Konsequenzen sollte das Teilen detaillierter Inhalte vermieden werden.
Nachbarschaftsplattformen wie Ring Neighbors und Nextdoor verfügen über spezifische Richtlinien zur Veröffentlichung von Beiträgen über ICE-Aktivitäten. Detaillierte und klar abgegrenzte Informationen können zugelassen werden, sofern sie den Vorgaben entsprechen. Allgemeine Hinweise oder pauschale Fragen werden hingegen häufig blockiert oder entfernt.
Beiträge, die lediglich eine unkonkrete Polizeipräsenz beschreiben, werden regelmäßig gelöscht. Aussagen ohne präzise Ortsangaben oder zeitlichen Bezug gelten als Richtlinienverstoß. Gleiches gilt für allgemein formulierte Fragen nach möglichen ICE-Aktivitäten. Zusätzlich werden Inhalte entfernt, wenn sie die Arbeit von Strafverfolgungsbehörden beeinträchtigen, politische Meinungen enthalten, über Aufenthaltsstatus spekulieren oder keinen lokalen Bezug haben.
Erlaubt sind Beiträge, die exakte Ortsangaben enthalten, etwa konkrete Straßennamen, Kreuzungen, Wohnanlagen oder eindeutig zuordenbare Bilder. Solche Informationen gelten als sachlich und nachvollziehbar und bleiben in der Regel online. Die Moderation erfolgt dabei nicht immer unmittelbar, da Meldungen auch nachträglich geprüft und entfernt werden können. Nutzer haben meist die Möglichkeit, gegen Entscheidungen Einspruch einzulegen.
Nextdoor verfolgt vergleichbare Grundsätze. Lokale Ereignisse dürfen diskutiert werden, solange Beiträge sachlich bleiben, respektvoll formuliert sind, keine diskriminierenden Inhalte enthalten und unter echtem Namen veröffentlicht werden. Allgemeine politische Debatten oder persönliche Einschätzungen zu nationalen Themen sind nicht gestattet.
Ring Neighbors empfiehlt, Inhalte möglichst präzise zu gestalten, insbesondere bei der Nutzung von Bildmaterial. In der Praxis berichten Nutzer regelmäßig über Sirenen, Polizeieinsätze oder unbekannte Personen in der Nachbarschaft. Auch maskierte ICE-Agenten ohne sichtbare Kennzeichnung können thematisiert werden, sofern der Beitrag auf Sicherheit und Information ausgerichtet ist.
Nextdoor rät dazu, auffälliges Verhalten konkret zu beschreiben und potenziell gefährliche Handlungen sachlich zu dokumentieren. Inhalte, die der Sicherheit der Nachbarschaft dienen, werden seltener entfernt. Problematisch sind hingegen Beiträge mit verstörenden Darstellungen oder Verletzungen der Privatsphäre.
Zur Weitergabe von Videoaufnahmen erklärt Ring, dass derzeit keine Inhalte ohne Zustimmung der Nutzer an ICE oder andere Überwachungsfirmen weitergeleitet werden. Eine Weitergabe erfolgt nur nach expliziter Zustimmung. Flock teilt Videomaterial ausschließlich mit lokalen Behörden, nicht direkt mit ICE, auch wenn hierzu unterschiedliche rechtliche Einschätzungen bestehen.
Die Koordination von Informationen über laufende Polizeieinsätze ist grundsätzlich möglich, bewegt sich jedoch teilweise in rechtlichen Grauzonen. Beiträge über Sirenen oder unklare Polizeipräsenz bleiben oft bestehen, während Diskussionen über ICE oder Bundesbehörden eher entfernt werden, wenn sie rechtliche Beratung oder nationale Themen betreffen. Dennoch berichten viele Nutzer erfolgreich über Razzien in ihrer unmittelbaren Umgebung.
Der Neighbors-Verified-Status ermöglicht es, Informationen von Sicherheitsbehörden oder gemeinnützigen Organisationen als vertrauenswürdig zu kennzeichnen. Verifizierte Konten erhalten dabei keine zusätzlichen Nutzerdaten.
Dokumentiert wurden auch Vorfälle, bei denen Agenten Sicherheitskameras abdeckten. ICE äußert sich nicht zu eingesetzten Taktiken. Bürgerrechtsanwälte sehen solche Handlungen kritisch. In solchen Fällen wird empfohlen, Aufnahmen sofort zu sichern, da in der Regel ein richterlicher Beschluss erforderlich ist.
Bei der Befürchtung von ICE-Razzien gelten folgende Empfehlungen: keine Eskalation herbeiführen, Agenten nicht aktiv konfrontieren und Videoaufnahmen weiterlaufen lassen. Das Recht zu schweigen bleibt bestehen. Bei akuter Gefahr sollte der Notruf gewählt oder Unterstützung durch gemeinnützige Organisationen gesucht werden. Notrufe werden dokumentiert und in Notsituationen nicht automatisch an Bundesbehörden weitergeleitet.
Weitere sachliche Informationen zu Datenschutz, rechtlichen Rahmenbedingungen für private Videoaufnahmen sowie zu den Handlungsmöglichkeiten von Vermietern im Zusammenhang mit Sicherheitskameras sind in aktuellen Berichten zu Ring und geltenden Rechtsvorschriften enthalten.
Author:
Tyler Lacoma
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